Infostände und Aufklärung

Veranstaltungen 2019

 

 

Wir sind regelmäßig auf Stadtfesten, Märkten und ähnlichen Veranstaltungen vertreten, um über unsere Tierschutzarbeit zu informieren und aufzuklären.

Und dafür zu plädieren, dass ein angeschafftes Haustier keine „Sache“ ist, die man lediglich zum Spielen und zum Zeitvertreib anschafft, und die dann nach Belieben und Laune einfach „entsorgt“ werden kann, sondern dass es ein Mitglied der Familie ist, dem Liebe und Respekt entgegengebracht werden sollte.

Denn oft genug landen Tiere, die unüberlegt angeschafft wurden als „Wegwerfartikel“ im Tierschutz. Und leider glauben immer noch sehr viele Menschen, dass ein Tier aus dem Tierschutz einen „Knacks“ hat oder sonstwie geschädigt ist.

Die Vermittlung dieser Tiere ist sehr schwer. Eher wird ein neues Tier angeschafft, als dass man sich ein „gebrauchtes“ Tier zulegt.

Doch jedes Tier, und gerade die, die es leider nicht so gut haben, einen schönen Platz als Familienmitglied zu haben, und aus welchen Gründen auch immer im Tierschutz gelandet sind, sollte eine zweite Chance bekommen. Eine ehrliche Chance bei tierlieben Menschen, die bereit sind, sich auf das Tier einzulassen und genau wie das Tier kompromissbereit sind, sich auf eine neue und hoffentlich dauerhafte lebenslange neue Mensch-Tier-Beziehung einzulassen.

In diesem Sinne bitten wir jeden, der sich mit dem Gedanken trägt, ein Tier anzuschaffen, sich vorher in aller Ruhe und ausgiebig zu informieren, welche Ansprüche die einzelnen Tiere haben und welches am besten zu einem selbst und seinem Umfeld passt. Und wir legen jedem wirklich wärmstens ans Herz, einem Tier aus dem Tierschutz eine zweite echte Chance zu geben.

 

Tierschutz kann alles

Der Tierschutz kann alles…

  • „Der Tierschutz“ ist rund um die Uhr erreichbar.
  • „Der Tierschutz“ hat unbegrenzt finanzielle Mittel, manche glauben selbst, das man private Tierarztrechnungen begleichen muss
  • „Der Tierschutz“ hat auch unbegrenzt Platz, um Tiere aufzunehmen usw……….

Gerade hier in den sozialen Medien liest man in den einschlägigen Gruppen immer und immer wieder: „wendet euch an „den Tierschutz“.

So werden eigenständige, initiativ arbeitende Menschen zu einem gesichtslosen Individuum umfunktioniert, denn „der Tierschutz“ ist offenbar für viele irgendeine global arbeitende Institution.

Aber was ist dieser „Tierschutz“ denn wirklich?

„Der Tierschutz“, das sind Menschen, die mit viel Herzblut Arbeiten verrichten und Aufgaben übernehmen, von denen viele von jedem anderen auch übernommen werden könnten.

„Der Tierschutz“ ist auf Spenden und ehrenamtliche Helfer angewiesen.

Einfacher ist es allerdings, verletzte Tiere nicht selbst von der Straße zu holen und zum Tierarzt zu bringen, Missstände in der Tierhaltung nicht selbst beim Veterinäramt zur Anzeige zu bringen und auch tote Tiere nicht selbst zu einem Tierheim/einem Tierarzt zu bringen, um auf Tattoo oder Chip kontrollieren zu lassen, sondern „den Tierschutz“ zu rufen.

Der ist ja schließlich dafür da. Der ist aber nicht deshalb dafür da, weil er dafür bezahlt wird, sondern weil er halt einfach nicht wegsieht.

„Dieser Tierschutz“, das sind ganz oft Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und die neben Job, Familie, Haushalt und eigenen Tieren dann auch noch Pflegetiere versorgen, Telefonate entgegennehmen und rausfahren, wenn irgendwer etwas gemeldet hat.

Selten sitzt „der Tierschutz“ (der reale Tierschutz) den lieben langen Tag vorm PC oder dem Telefon und wartet, bis sich ein Einsatz jeglicher Art ergibt, damit man mal was zu tun hat.

„Der Tierschutz“ wird eigentlich von jedem irgendwann mal gebraucht, aber von wenigen tatsächlich zu schätzen gewusst.

Niemand interessiert es, wenn man sein eigenes Leben, seine eigenen Befindlichkeiten, seine eigenen Wünsche oftmals ganz hinten anstellen muss, um seiner Passion zu folgen und zu helfen, wo es nur geht.

Im Gegenteil, es wird gemeckert, wenn man mal nicht nachts um eins erreichbar ist, sich auch mal eine Woche Urlaub gönnt und die Leute tatsächlich auch mal bittet, gewisse Dinge selbst zu machen. Es gibt viele Leute, die es nicht nachvollziehen können, dass man bei der Versorgung von unzähligen Tieren – darunter immer auch Intensivpatienten – nicht rausfahren kann, um ein Tier abzuholen.

Wenn alle, die die Hilfe von Tierschützern in Anspruch nehmen, mal etwas weniger fordern und stattdessen etwas mehr nachdenken und mitarbeiten würden, dann wäre das Metier um ein Vielfaches einfacher.

Über unseren Verein

Die Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. ist der älteste und größte regionale Tierschutzverein.
Er wurde im Jahre 1983 gegründet. In diesen vielen Jahren haben unsere Mitglieder ehrenamtlich wertvolle Tierschutzarbeit geleistet. Tausenden von leidenden und in Not geratenen Tieren konnten wir helfen.
Wir sind alle ehrenamtlich tätig und erledigen die an uns gestellten Aufgaben neben unserem normalen Alltagsleben (Familie und Berufstätigkeit).

In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass die Tierhilfe-Dinslaken-Voerde e.V. kein Tierheim besitzt und darauf angewiesen ist, die Pflegetiere jedweder Art bei Mitgliedern und Privat-Pflegestellen unterzubringen.
Wir bitten um Verständnis, dass wir aus diesen Gründen keinerlei feste Besuchs-, Öffnungs- und Geschäftszeiten haben.

Unser Verein ist behördlich als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Dies bedeutet, dass Sie die Sicherheit haben, dass alle uns zugewendeten Spenden auch nur und ausschließlich für den Tierschutz verwendet werden.

Wir kümmern uns um herrenlose und verletzte Tiere sowie solche, die von ihren bisherigen Besitzern abgegeben werden. Wir vermitteln diese Tiere wieder in ein neues, gutes Zuhause.

Ein weiterer großer Schwerpunkt unserer Arbeit ist das Aufdecken und Verhindern von Tierquälereien. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um Haustiere oder sogenannte Nutztiere handelt.

Des Weiteren führen wir Kastrationsaktionen durch, bei denen wild lebende Katzen eingefangen und zur Vermeidung unerwünschten Nachwuchses kastriert werden. Die Tiere werden anschließend weiter betreut.