Aktuelles

 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

wir möchten uns bei allen bedanken, die uns in dem Corona-Jahr 2020 trotz aller Widrigkeiten unterstützt haben. Auch für unseren Verein war es kein leichtes Jahr.

Sämtliche Volksfeste und Weihnachtsmärkte sind ausgefallen, so dass wir uns weder mit unseren Ständen dort repräsentieren konnten, noch eine Tombola organisieren durften. Dieser Umstand reißt wirklich ein großes Loch in unsere Vereinskasse, aus der wir in der Vergangenheit sowohl Futter als auch zahlreiche Kastrationen und Tierarztbesuche finanziert haben. 

Ganz besonders gefehlt hat uns allerdings der direkte Kontakt zu Interessenten, der menschliche Austausch, denn auch das ist unsere Vereinsarbeit. Wir konnten oftmals keine Infos auf direktem Weg weitergeben und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

Außerdem fanden keine Mitgliederversammlung in der Gaststätte Rühl statt, bei der wir interessierte Tierfreunde hätten kennenlernen dürfen.

Nichtsdestotrotz konnten wir vielen Tieren helfen. Denn auch in diesem Jahr haben wir uns bei vielen Aktionen einsetzen können:

  • Einfangen von mehr als 170 verwilderter Hauskatzen und Streunern, damit sie tierärztlich versorgt und kastriert werden, um der Überpopulation entgegen zu steuern.
  • Auslesen des Nackenchips mit einem Chiplesegerät, um damit eine Rückführung des Tieres in sein Zuhause zu ermöglichen
  • Erfolgreiche Spendenaktion für den Kater Bandit, der sich nach der Beinamputation bestens erholt hat

Wir wünschen allen Tierfreunden ein besinnliches Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, im neuen Jahr 2021.

 

 


 

 

Liebe Tierfreunde und Tierfreundinnen,

die aktuelle Situation zwingt uns leider dazu, unsere geplante Jahreshauptversammlung sowie unsere Mitgliederversammlungen momentan abzusagen. Auch finden zurzeit keine Veranstaltungen statt. Wir hoffen, das sich die Lage bald entspannt und werden dann neue Termine bekannt geben.

Wir wünschen allen Gesundheit und starke Nerven.

Euer Team der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V.


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Stadttauben in Dinslaken droht wegen der Corona-Krise der Hungertod

Auch wenn sie ungesund und nicht artgerecht sind – Essensreste finden die Tauben jetzt kaum noch (Foto: Deutscher Tierschutzbund)

In ganz Deutschland sind die Innenstädte derzeit verlassen, doch das Stadtbild von Dinslaken wird weiterhin von Stadttauben auf Futtersuche geprägt.

Die Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. hat große Sorge, dass die Stadttauben nun elendig verhungern.

Zur Erklärung: Stadttauben sind im Vergleich zu Wildtauben (wie z.B. Ringeltaube oder Türkentaube) verwilderte Haustauben und somit standorttreu. Stadttauben suchen sich aus diesem Grund keine neuen Futterstellen.

Es ist hinreichend bekannt, dass Essensreste wie Pommes, Brot oder ähnliches weder gesund noch artgerecht, aber oftmals die Hauptnahrungsquelle für Stadttauben sind.

Im Gegensatz zur fortschrittlichen Stadt Wesel betreibt die Stadt Dinslaken derzeit noch kein tiergerechtes Taubenmanagement mit „Geburtenkontrolle“ (Austausch der gelegten Eier gegen Gipsattrappen), kontrollierten Fütterungen und der Errichtung und Pflege von Stadttaubenhäusern.

Wir als Tierschutzverein fordern die Stadt Dinslaken in der aktuellen Situation dazu auf, ausreichend kontrollierte Fütterungsstellen einzurichten, wo den Tauben artgerechtes Futter, wie Mais, Weizenkörner etc. zur Verfügung gestellt wird. Für die Versorgung der Tiere könnte die Stadt Einzelpersonen beauftragen – Mitarbeiter des Ordnungsamtes, Tierschützer oder andere freiwillige Helfer. Aus tierschutzrechtlicher Sicht liegen seit Wochen Umstände vor, die eine Aussetzung des Fütterungsverbotes in Dinslaken rechtfertigen. Wir verweisen hier auf die Beurteilung des Deutschen Tierschutzbundes.


Kein Corona-Risiko für Haustiere!

Aktuell verbreitet sich der Coronavirus weltweit sehr rasch von Mensch zu Mensch. In Deutschland steigt die Zahl der erfassten Fälle mehr und mehr. Viele sind nun verunsichert – wie kann ich mein Haustier schützen und kann ich mich gar bei ihm anstecken?

Tierhalter müssen sich keine Sorgen machen

Fake-News machen die Runde: demzufolge sollen sich auch Haustiere mit dem Virus anstecken können. In Hongkong gäbe es einen am Coronavirus infizierten Hund geben, wurde in zahlreiche Medien verbreitet. Dieser Hund wurde „schwach positiv“ getestet. Der Erreger wurde lediglich an Nase und Schnauze des Vierbeiners gefunden. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Besitzerin des Hundes mit dem Coronavirus infiziert war. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie mit ihrem Tier geschmust hat und dadurch zu einer oberflächlichen Übertragung auf ihren Hund gekommen ist. Der Hund ist weder krank noch infiziert!

Verhalten Sie sich Ihren Tieren gegenüber wie sonst auch – Ihr Haustier kennt keine Nachrichten, kennt nicht die Gefahren und Risiken, denen wir zurzeit ausgesetzt sind. Ihr Tier lebt im Hier und Jetzt und vertraut Ihnen. Geben Sie ihm all Ihre Liebe wie auch in den guten Zeiten! Lassen Sie Ihr Tier nicht im Stich!


Lagerraum gesucht!

Wir platzen aus allen Nähten!

Wer kann uns helfen?

+49 2858 6431


Handwerker gesucht!

Aktuell brauchen wir dringend Hilfe bei kleineren und größeren Reparatur- und Renovierungsarbeiten in unseren Pflegestellen. Wir suchen also ehrenamtliche Mitarbeiter, die uns bei diesen Aufgaben unterstützen würden.

Wenn Sie sich vorstellen könnten, dem Tierschutz mit Hammer, Nagel, Säge oder Pinsel zu helfen, dann melden Sie sich bitte bei uns: +49 2858 6431 (AB)


Wir und unsere Vierbeiner freuen uns auf Sie!


Heuspende für unseren Gnadenhof gesucht

Durch die lange Trockenheit im letzten Sommer ist Heu nur noch sehr schwer zu bekommen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns durch eine Heuspende für unseren Gnadenhof unterstützen könnten.

Sollten Sie eine Möglichkeit haben, melden Sie sich bitte bei Bettina Janssen (+49 152 01015163), täglich ab 18 Uhr.