Aktuelles

 

 

 

 

 

 

“Ja ist denn schon bald wieder Weihnachten” fragt sich Nina

 

Weihnachtsmarkt am Wasserschloss in Voerde vom 13.-15.12.2019

Auch in diesem Jahr finden die Besucher des Voerder Weihnachtsmarjtes den Stand der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. inmitten des festlich geschmückten Schlossparks.

Besuchen Sie uns gerne und versuchen Sie Ihr Glück bei unserer alljährlichen Tombika,

Wir freuen uns, alle Tierfreunde wiederzusehen und neue Tierfreunde kennenzulernen.

 

 

 

 

 

In der Weihnachtsbäckerei

 

Die vermutlich kleinsten Einfamilienhäuser 😉

Das Team der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. und viele freiwillige Helfer haben am 16.11.2019 *1000* Kekshäuschen gebastelt als Trostpreise für die Verlosung auf den Weihnachtsmärkten in

– Krudenburg (30.11.)
– Advent am See in Dinslaken Hiesfeld (29.11.- 1.12.)
– Schulte-Drevenacks Hof (2. und 3. Adventswochenende)
– Wasserschloss Voerde (13.-15.12.)

Ein riesengroßes Dankeschön an alle Bastler ❤️

Kommt gerne vorbei.

Wir freuen uns sehr auf Euren Besuch! 🎄

 

 

    Bild könnte enthalten: Nachspeise und Essen

 

 

 

 

Wir brauchen Hilfe

Notfall für 3 Notfelle !!!

 

Der Hund FELIX und die Katzen TONY und BERRY sind bei der Tierhilfe abgegeben worden.
Alle drei haben ein starkes Handycap:

FELIX hat ein sogenanntes Blutohr, welches unbedingt operiert werden muss.

TONY hat ein stark verletztes Auge, welches entfernt werden muss

 

 

und BERRY’s beide Augen waren von Geburt an derart entzündet, dass er erblindet ist.
Diese Erblindung kann evtl. operativ zum Teil behoben werden, so dass er wenigstens Umrisse erkennen könnte.

Die Kosten für die 3 Tiere belaufen sich auf ca. 2.000 €.
Die Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. sucht daher auf diesem Weg mögliche Sponsoren.

Kontakt: Mareike Tiemann, Tel. 02858 6431 oder 0151 141 147 47

Vorab schon einmal ganz lieben Dank für ihre Hilfe !

Ein Tier ist kein Weihnachtsgeschenk
Ein Tier sollte man sich nur ganz bewusst zulegen; als Überraschungsgeschenk zu Weihnachten ist es absolut ungeeignet – darauf möchten wir als Tierschützer hinweisen. Ein niedlicher Welpe oder ein kleines Kätzchen sorgen am Weihnachtsabend zwar oft für Begeisterung, aber was mit großer Freude beginnt, endet schnell im Tierheim, sobald sich die neuen Halter mit den
tatsächlichen Ansprüchen des Tieres konfrontiert sehen. Wir empfehlen daher grundsätzlich, sich vor der Anschaffung intensiv mit den Bedürfnissen der Tierart zu befassen. Aufgrund der oft turbulenten Weihnachtszeit sollte man ein neues Haustier aber in jedem Fall besser erst nach den Weihnachtstagen aufnehmen.
Wir sind der Meinung, dass ein Tier kein Pullover und kein Spielzeug ist, keine Sache, die man einfach umtauschen kann, wenn sie nicht passend ist oder nicht gefällt. Mit einem Tier übernimmt man die Verantwortung für ein Lebewesen – und muss auch bereit sein, diese zu tragen, solange das Tier lebt.
Eltern muss dabei klar sein, dass ein Kind nie allein die Verantwortung für ein Tier übernehmen kann. Oft bemerken Eltern zu spät, dass ein Großteil der Versorgung – das Füttern, das Säubern des Geheges oder das Gassigehen – an ihnen hängen bleibt. Schnell landen Hund, Katze, Kaninchen oder Meerschweinchen dann im Tierheim  – oft auch erst im Laufe des folgenden Jahres, wenn Urlaubspläne, unerwartete Kosten oder die bis dahin unbekannten Anforderungen an eine artgerechte Haltung die Freude über das neue Familienmitglied vergehen lassen. Jedes Jahr nehmen wir unzählige neue Tiere auf – viele davon wurden unüberlegt angeschafft, oftmals auch zu Weihnachten.
Wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, ein Tier bei sich aufzunehmen, sollte im Vorfeld mit allen Beteiligten gemeinsam überlegen, welche Tierart am besten geeignet ist bzw. in die Familie passt. Dazu gehört auch die Frage, ob alle Rahmenbedingungen stimmen und ob die arteigenen Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden können. Als erste Anlaufstelle lohnt sich immer der Gang ins Tierheim, wo viele Tiere auf ein neues, liebevolles Zuhause warten. Auch bei der Auswahl des Tieres sollten sich die Interessenten ausreichend Zeit nehmen – die Erfahrung der Tierpfleger,
die ihre Schützlinge genau kennen, kann helfen, das passende Tier zu finden. Wenn man nach Bedenken aller Für und Wider immer noch sicher ist, dass ein Tier ins eigene Leben oder das Leben der Familie passt, sollte ein Tier möglichst nicht zur Weihnachtszeit aufgenommen werden. Der Trubel und die Hektik während der Vorweihnachtszeit und der Feiertage erschweren es dem Neuzugang, sich in aller Ruhe an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Als alternatives „tierisches Weihnachtsgeschenk“ eignet sich beispielsweise Fachliteratur, mit der sich der angehende Tierhalter über die Bedürfnisse seines zukünftigen Tieres informieren kann – oder ein Gutschein für einen Besuch im Tierheim.

 

 

Lagerraum gesucht!

Wir platzen aus allen Nähten!

Wer kann uns helfen?

(02858 – 6431)

 

 

 

Handwerker gesucht!

Aktuell brauchen wir dringend Hilfe bei kleineren und größeren Reparatur- und Renovierungsarbeiten in unseren Pflegestellen. Wir suchen also ehrenamtliche Mitarbeiter, die uns bei diesen Aufgaben unterstützen würden.

Wenn Sie sich vorstellen könnten, dem Tierschutz mit Hammer, Nagel, Säge oder Pinsel zu helfen, dann melden Sie sich bitte bei uns: 02858 6431 (AB)


Wir und unsere Vierbeiner freuen uns auf Sie!

 

 

 

Bettina’s Gnadenhof

Heuspende für unseren Gnadenhof gesucht

Durch die lange Trockenheit in diesem Sommer ist Heu nur noch sehr schwer zu bekommen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns durch eine Heuspende für unseren Gnadenhof unterstützen könnten.

Sollten Sie eine Möglichkeit haben, melden Sie sich bitte unter: 02858 6431 (AB)

 

 

 

 

 

Viel Zeit und Kraft für kranke Tiere

Bettina Jansen und Udo Jerkovic kümmern sich um Pferde, Katzen und einen Hund. Daneben gibt es auch auf dem Hof immer viel zu tun
Reportage von Ann-Christin Fürbach

Voerde. Es ist an diesem Nachmittag Zeit für die Fuß-, falsch, für die Hufpflege auf dem Gnadenhof von Bettina Jansen in Spellen. Nicht jedem Pferd und Pony gefällt es, wenn sich Hufschmiedin Jennifer Schulze nähert, doch die Prozedur ist wichtig. Einige der Tiere haben etwa eine Fehlstellung oder Hufrehe. „Denk bei Fritz an das gebrochene Bein“, ruft Bettina Jansen der Hufschmiedin zu, als das gescheckte Pferd bereit steht. Die 55-Jährige kennt die Leiden und Wehwehchen ihrer Schützlinge nur zu gut. Bettina Jansen und ihr Partner Udo Jerkovic kümmern sich hier um neun Pferde mehrere Katzen und einen Hund.

Das Pferd, das sie Alex nennen, nähert sich neugierig und reckt den Hals nach vorne. Er ist auffallend zotteliger als die anderen Tiere: „Eine Stoffwechselkrankheit“, erklärt Bettina Jansen. „Er verliert kaum Fell.“ Trümmerbruch, Hufrehe, Hufrollenentzündung, eine Art Zuckererkrankung, chronische Bronchitis – das sind alles so Laster mit denen die Pferde hier zu kämpfen haben. „Pferde leiden stumm“, sagt Bettina Jansen.

Seit ihrem 10. Lebensjahr hat sie mit Tieren zu tun, ritt früher Western auch auf Turnieren. Das „Ungezwungene“ gefällt ihr an dieser Reitart. Daher legt sie auch viel Wert darauf, dass die Tiere auf ihrem Hof frei zwischen Unterstand und Auslauf wählen können. Früher hat sie auch Kindern Unterricht gegeben, dabei stand aber nicht das Reiten, sondern der Umgang mit dem Pferd im Vordergrund, zu lernen, dass es „kein Sportgerät, keine Maschine“ ist. Denn Bettina Jansen hat oft erlebt, dass Besitzer ihre Pferde loswerden wollen, sobald diese nicht mehr belastbar sind. Notfalls auch beim Schlachter, damit es dort zumindest noch etwas Geld gibt. Vor diesem Schicksal möchte Bettina Jansen die Tiere bewahren.

Auch Katzen streunen über den Hof – ein Kater bekommt allerdings eine Sonderbehandlung, er ist isoliert in einem Schuppen untergebracht, in dem er aufgepäppelt wird. Er sei „FIP-Träger“, die Infektionskrankheit sei aber nicht ausgebrochen, sagt Bettina Jansen. Die Erkrankung schrecke viele ab, dabei sei sie für Menschen nicht gefährlich. Das Tier müsste nur als einzelne Katze im Haus gehalten werden, um andere Tiere nicht anzustecken. „Es wäre schön, wenn er in gute Hände käme“, sagt Bettina Jansen. Inzwischen wieder putzmunter ist Kater Marvin, der aus dem Haus hinaus auf den Hof läuft. Der halte sie hier immer auf Trab – auch vor Weihnachten. In der Adventszeit mussten sie fünf Mal den Tierarzt kontaktieren, allein zwei Mal mit dem Kater-Opa.

Tierarztbesuche, Füttern, Pflege – dafür opfern sie auf dem Gnadenhof in Spellen viel Zeit und Kraft. Neben einem Vollzeit-Job, den sie haben. Sein Tag beginne um 3 Uhr morgens, sagt Udo Jerkovic. Unterstützung bekommen sie von Freunden, etwa von Chantal Grüter, die ihr Pferd hier stehen hat und auch an diesem Tag mit anpackt. Denn neben den Ställen, die ausgemistet, und Futtertrögen, die aufgefüllt werden müssen, gilt es, eine Hoffläche von etwa 13.000 Quadratmetern in Schuss zu halten. Da fallen immer wieder Arbeiten an, etwa auf dem Dach des Pferdestalls, das schon einige Male geflickt wurde. Nebenan gibt es noch die große gepachtete Auslaufwiese, um die sie sich kümmern – ein Teil des Zauns ist allerdings kaputt, das muss vor März noch in Stand gesetzt werden. Denn dann sollen die Pferde sich auch dort wieder ordentlich austoben können.

Der Gnadenhof Spellen freut sich über Hilfe verschiedener Art: über Tierfutter, Sand, Holzbretter für den Zaun, einen Container zum Entrümpeln oder über Hilfe bei Hofarbeiten, etwa gelegentliches Ausmisten und Füttern. Kontakt bei Bettina Jansen: 0152/33851983. Auch Tierpatenschaften können übernommen werden – Infos dazu: www.tierhilfe-dinslaken-voerde.eu/

 

Quelle: NRZ am 12.01.2019

 

 

 

 

Gnadenhof Hünxe

Der Gnadenhof in Hünxe sucht ein neues Zuhause

Um viele Hunde kümmert sich Nicole Schädel auf ihrem Gnadenhof. Aber auch Katzen, Kaninchen, Gänse und Ponys gehören zu ihren Schützlingen. Sie sucht nun ein neues Zuhause, in dem sie sich weiter um die Tiere kümmern kann.

Nicole Schädel beherbergt rund 70 Tiere, viele davon sind alt, traumatisiert oder krank. Nun ist sie auf der Suche nach einer neuen Bleibe.

Wer rund 70 Tiere beherbergt, muss bei den Namen schon erfinderisch werden: So heißen Hunde und Katzen auf dem Hünxer Gnadenhof zum Beispiel Miss Marple, King Louie oder Böhnchen. Ein schwarzer Labrador trägt den Namen Hero, weil er kürzlich so heldenhaft eine schwere Operation hat über sich ergehen lassen müssen.

Der zweijährige Hund stammt aus Bulgarien, dort wurden seine Geschwister mit einem Kopfschuss getötet. Bei ihm landete eine Kugel im Rücken. Nicole Schädel herzt den verletzten Hund, sie gibt ihm und vielen anderen Tieren ein Zuhause. Bleiben können sie auf dem gemieteten Grundstück in Hünxe aber nur noch bis Ende des Jahres. Weil der neue Eigentümer Eigenbedarf angemeldet hat, sucht Nicole Schädel nun eine neue Bleibe – für sich, ihre Tochter, ihre Mutter und die Tiere.

Wohnhaus und viel Platz

Vor allem die Hunde tummeln sich an diesem Tag auf der Terrasse, sie bellen in unterschiedlicher Lautstärke und Tonlage. Die Katzen lassen sich davon nicht stören und schlummern friedlich weiter, liegen auf Decken oder in Körben. Auch Gänse und Kaninchen befinden sich auf dem Gelände, Shetlandponys haben Platz zum Grasen. „Wir brauchen ein Haus mit großer Wiese“, sagt Nicole Schädel. Das Objekt sollte möglichst viel Platz mit Auslauf für die Tiere bieten. In dieser Größenordnung ist es natürlich nicht einfach, etwas zu finden.

Es brauche gegebenenfalls Raum für Ställe und um Ausläufe bauen zu können, ergänzt Dirk Heuser vom Verein „Hilfe für Tiere“ aus Dinslaken, der Nicole Schädel wie auch der Verein „respek-Tiere“ seit einigen Jahren unterstützt, und ihr nun auch bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft helfen möchte. Die sollte idealerweise natürlich in der Umgebung sein, irgendwo rund um Voerde, denn die zwölfjährige Tochter von Nicole Schädel besucht dort die Schule.

Trotz des Gewusels auf der Terrasse hat Nicole Schädel ihre tierischen Schützlinge immer im Blick. Da ist etwa Lumpi, die strubbelige Hündin ist blind und bewegt sich ganz tapsig vorwärts. Oder Emily: „Sie haben wir aus einem Schuppen in Lohberg befreit“, sagt die 48-Jährige. „Die ist seither wie mein Schatten, ist immer dabei.“

Zuletzt zwei Jahre gesucht

Dass sich in ihrem Zuhause so viele Vierbeiner und Federvieh tummeln, ist für Nicole Schädel selbstverständlich, sie kennt es kaum anders: „Ich bin im Grunde da hineingewachsen.“ Ihre Eltern lebten damals noch in Voerde, sie hatten Platz, begannen eine, bald fünf Katzen zu füttern. „So fing das an“, sagt Nicole Schädel. Vor zehn Jahren mussten sie aus Voerde wegziehen, bis sie das Grundstück in Hünxe fanden, dauerte es zwei Jahre.

Woher die Tiere kommen, um die sie sich hier mit ihrer Mutter und Tochter kümmert? Sie würden über den Tierschutz vermittelt, etwa wenn der Besitzer verstorben sei und sein Haustier zurückbleibe. Manche seien gefunden worden, stammten aus der „Pütt“, sagt Nicole Schädel. Es seien alte, kranke und misshandelte Tiere, „auch viele Zuchthündinnen, die ausrangiert worden sind.“ Viele seien so traumatisiert, hätten eine Macke, sagt Petra Schädel. Wenn sie so auf dem Grundstück tollen, ist ihnen das nicht direkt anzusehen. Beim Spazierengehen aber falle das auf, erzählt Nicole Schädels Mutter.

„Wie sich der Mensch des Tieres einfach entledigt“

Viele Menschen riefen aber auch an, weil sie ein Tier abgeben wollten oder stünden damit direkt vor der Tür des Gnadenhofs. Es ist diese Mentalität einer Wegwerfgesellschaft, die Nicole Schädel nicht begreifen kann. „Wie sich der Mensch des Tieres einfach entledigt“, sagt sie. Sie aber könne nicht wegsehen, müsse den hilflosen Wesen einfach helfen. „Ich könnte mir ein Leben ohne die nicht vorstellen.“

Der zweijährige Hero trägt nach seiner OP eine Windel, kann sich im Moment nur robbend fortbewegen. Trotzdem: „Der hat Lebensfreude“, sagt Nicole Schädel. Hero bekommt derzeit Physiotherapie, damit er – so hoffen sie hier – wieder lernt, zu laufen. Damit er bald in seinem neuen Zuhause, auf einem neuen Grundstück des Gnadenhofes mit den anderen Tieren spielen kann.

>>> Info: Gnadenhof hat Kampagne gestartet

  • Nicole Schädel sucht ein Wohnhaus mit großer Wiese oder einen Investor. Ein geeignetes Objekt, das zum Verkauf steht, hat sie im Blick. Unterstützt vom Verein „Hilfe für Tiere“ hat sie nun eine Kampagne gestartet.
    Hier gibt es die Informationen: www.gofundme.com/wir-brauchen-einen-neuen-gnadenhof.

Wer alternativ noch ein geeignetes Objekt kennt oder einen Tipp hat, kann sich bei Nicole Schädel melden unter 0151/22048702.

Der Gnadenhof freut sich auch über Futter- oder Sachspenden für die Tiere.

Quelle: NRZ Dinslaken, 05.05.2018