Bettinas Gnadenhof in Spellen

Bettina Janssen

Bettinas Liebe zu Tieren startete in frühester Kindheit. Wellensittiche und Hamster haben die Stadtwohnung von Bettinas Eltern bevölkert. Angefangen hat alles mit einem Hund namens Blacky, der adoptiert wurde, als Bettina 10 Jahre alt war. Der Grundstein zur Tierliebe wurde also schon durch ihre Großeltern und Eltern gelegt.

Bettina als Teenager mit ihrem ersten Pferd Anka

Ein paar Jahr später, von der Stadt aufs Land nach Spellen gezogen, boten sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten. Ein trächtiges Pferd namens Anka hat Bettinas Herz im Sturm erobert.

Die Eltern wollten das Fohlen verkaufen. Das war ganz klar. Cayenne, so wurde das Fohlen genannt, blieb allerdings auf dem Hof und wurde 33 Jahre alt, Anka, die Mama, sogar 38 Jahre alt.

Beide Pferde hatten ein tolles Leben bei Bettina auf dem Hof.

Bettina hat in der Reitschule das herkömmliche Reiten (Dressurreiten) gelernt, stieg dann aber nach einigen Jahren aus Überzeugung der anderen Reitweise zum Wohle des Pferdes auf das Western Reiten um. Im Laufe der Jahre kam auch der ein oder andere Turniergewinn dazu. Bettina ist bescheiden geblieben und ihre Turnierambitionen wurden nie dem Gewinn geschuldet, sondern immer aus Spaß an der Freude für Pferd und Reiter. Auf Turnieren wurde ab und an im Pferde Anhänger oder Zelt übernachtet und die Dusche war ein Kanister kaltes Wasser am Morgen. „Schön war die Zeit.“ sagt sie.

Bettina tut alles für ihre Tiere, oftmals über ihre Grenzen hinaus. Sie ist berufstätig, versorgt vor der Arbeit alles was so kreucht und fleucht mit Futter und Medizin auf dem Hof.

Bettinas Lebenspartner Udo, der eigentlich ein Stadtmensch ist, war von Anfang an eine wertvolle Stütze. Ab dem späten Nachmittag übernimmt er die weiteren anfallenden Arbeiten wie misten, füttern, Wasser geben, einstreuen, Dinge reparieren. Nach seinem Vollzeitjob, wohlgemerkt. Sein Wecker klingelt um 3 Uhr morgens. Bettina stößt direkt nach Feierabend hinzu.

Trotz all der Arbeit kommen die Streicheleinheiten bei allen Tieren niemals zu kurz.
9 Pferde, 13 Katzen und ein Hund sind feste Mitbewohner auf Bettinas und Udos Gnadenhof.

Neben Anka, Cayenne, Simona, Mazhindira, Bint Ras Aswad und Kira, die auf dem Gnadenhof im Laufe der Zeit über die Regenbogenbrücke gegangen sind, ist Tuffy mit ihren 30 Jahren die älteste Pferdedame auf dem Hof.

 

Miss Tuff Tiger, genannt Tuffy, Quarter Horse
Tuffy wurde bereits im Alter von 10 Jahren totgeschrieben. Sie wurde zu einem unreitbaren Pferd trainiert, ohne Rücksicht auf Verluste. Sie wurde dann verkauft, weil sie nicht mehr geritten werden konnte. Die tierärztliche Diagnose lautet Hufrollenentzündung Stufe 4 (Endstadium), COB, Arthrose und im hohen Alter kamen noch Herzprobleme hinzu.

Joejoe, Felix und Tuffy (v.l.n.r.)

Felix und Tuffy

Trotz allem lebt Tuffy ein glückliches Leben auf dem Gnadenhof. Tuffys liebster Freund ist Felix. Die beiden schmusen oft miteinander. Die beiden geben ein wirklich hübsches Paar ab.

Tuffy

 

Felix
ist mit seinen 23 Jahren der Chef im Stall.
Der schöne Araber hat einen schwierigen Charakter und fand durch Zufall den Weg zum Gnadenhof. Felix hat von Anfang an einen Seelenverwanden auf dem Hof gefunden, den kleinen Toin.

Sunny und Felix

 

Toin ist ein Shetland Pony, der auf dem Hof „vergessen wurde“ und Bettina auf Nachfrage geschenkt wurde. Toin und Felix als Kumpels nebeneinander zu sehen ist ein unbeschreiblich schönes und zugleich lustiges Bild. Obwohl Felix anderen Pferden (außer Tuffy) eher kritisch gegenüber steht, darf Toin alles, sogar ganz dicht neben ihm fressen.

Der große Araber und der kleine Shetty – Freunde fürs Leben.

Toin

 

Fritz, 24 Jahre alt, Tinker-Pinto Mix, ereilte ein ähnliches Schicksal. Er erlitt ein Fesselbeinbruch, der bei seinen Vorbesitzern nicht ärztlich versorgt wurde. Dadurch versteifte sich das Fesselgelenk. Arthrose war die Folge. So landete er bei einem Händler, der ihn an eine Reitschule verkaufen wollte mit dem Wortlaut: „Der soll so lange laufen, wie er kann. Wenn nichts mehr geht, geht er in die Wurst.“ Daraufhin fand Fritz den Weg zu Bettina und nicht zum Metzger. Auf Grund von massiven Darmproblemen bekommt Fritz Spezialfutter und die medizinische Versorgung, die er braucht. Fritz ist eher ein Einzelgänger, aber zu allen Pferden sozial eingestellt.

Fritz

Fritz und Linus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Joejoe, ein Welsh Pony, wird auf 25 Jahre geschätzt und ist an EMS erkrankt. Bedingt durch diese Stoffwechselkrankheit, bekommt er hin und wieder Rehe–Schübe. Damit durch das EMS keine weiteren gesundheitlichen Schäden eintreten, darf er nur Spezialfutter fressen und muss auf viele Leckereien verzichten. Äpfel und Möhren zum Beispiel sind für Joejoe tabu.

Joejoe

 

 

Alex
Das gleiche Schicksal der Stoffwechselerkrankung teilt Alex. Die Krankheit nennt sich Cusching. Auch Alex erhält Spezialfutter. Gesundheitliche Folgen durch Cusching sind bei Alex zum Glück bislang noch nicht eingetreten. Alex ist ein ehemaliges Springpony und in der Vergangenheit gestürzt. Seine Springkarriere war somit vorbei. Er wurde daraufhin als Freizeitpony an verantwortungslose Menschen verkauft.
Bettina hat zuvor noch nie ein Pferd mit so traurigen Augen gesehen. Also kaufte sie ihn. Auf dem Gnadenhof hat Alex sein neues zu Hause gefunden. Mehrere osteopathische Eingriffe waren nötig, um seinen Schiefstand zu verbessern.

Alex

Sunny und Alex

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hugo und Sofie
beide ca. 16 Jahre alte kleine Ponies wurden aus einer Garage verkauft. Drei Ponies teilten diese Garage als Stall. Hugo und Sofie hatten einen dermaßen großen Unterbiss. Die Zähne waren so lang, dass das Heu nicht mehr zermahlen werden konnten. Dementsprechend dünn hat Bettina sie übernommen. Der Pferdezahnarzt wurde konsultiert und hat alle Zähne gerichtet. Jetzt traben die beiden glücklich und gesund zwischen den anderen Pferden.

Sofie

Hugo und Sofie

 

 

 

 

 

 

 

Sunny
Das Shetland Pony Sunny ist mit ihren 4 Jahren die Jüngste im Stall. Sie stand bei Bettina als Einstaller. Irgendwann wurde Sunny dem ehemaligen Besitzer zu viel und sie sollte verschenkt werden.
Obwohl Bettina und Udo aus finanziellen Gründen und natürlich aus Gründen der Mehrarbeit, die ein weiteres Pferd machen würde, kein Tier mehr aufnehmen wollten, hat Sunny hier ihr festes Für-immer-Zuhause gefunden.
Ein weiteres Mal hat das Herz über den Verstand gesiegt, welch großes Glück für Sunny.

Felix und Sunny

Sunny

 

 

 

 

 

 

 

 

Asco, 16 Jahre alt, seines Zeichens Hofhund und freundlicher Couch Potatoe, ist ein weiteres Mitglied der Familie. Mit 8 Jahren wurde Asco Bettina von einem Reiterhof überlassen und bestand nur noch aus Haut und Knochen. Er war dankbar für jedes bisschen Futter und Zuwendung.
Bettina hat ihn anschließend aufgepäppelt. Asco benötigt Herztabletten und litt in diesem Jahr an einer Lungenentzündung. Bei einer angeordneten Blutuntersuchung wurde festgestellt, dass sämtliche Werte sehr schlecht waren, besonders die Leber- und Nierenwerte. Er war dem Tod näher als dem Leben und war durch eine sehr gute andauernde medizinische Versorgung wieder über eine lange Zeit ein aktiver Hund – zum Erstaunen der Tierärzte. Leider ist Asco in diesem Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir werden Asco nie vergessen.

Asco

 

 

Guido, Steward, Balou und Gina sind die Hauskatzen von Bettina und Udo.

Guido wurde als Baby mit vier Wochen von Bettina auf der Straße gefunden. Er war schwer krank, hatte verklebte Augen und Katzenschnupfen. Mehrere Tierarztbesuche waren nötig. Er hat es geschafft und ist mittlerweile der dickste Kater von allen. Bettina zog Guido mit der Flasche groß, dementsprechend stark ist auch die Bindung der beiden.

Ein ganz anderer Charakter ist der Straßenkater Steward, der in jungen Jahren schon um sein Futter betteln musste. Er ist jedem Spaziergänger miauend hinterhergelaufen, doch niemand hat ihn beachtet. Eine Freundin von Bettina nahm sich dem Kater an und brachte ihn zu Bettina. Seitdem muss er nicht um Futter betteln. Er liebt Menschen und ist ein sehr verschmuster Kater. Außerdem sieht er aus wie Batman.

Balou war ein super-scheuer Streuner und wurde von Bettina draußen gefüttert. Eines Tages fand Bettina den Kater verletzt vor. Sie fing ihn ein, brachte ihn zum Tierarzt und ließ ihn behandeln. Auf Grund seiner Verletzung war es besser für ihn, im Haus zu bleiben. Er bekommt sehr schlecht Luft durch die Fehlstellung seiner Nase. Auf die Möglichkeit rauszugehen verzichtete er von Anfang an freiwillig. Er ist freundlich, sanftmütig und total verschmust.

Gina ist der Neuzugang auf dem Gnadenhof und die geheime Prinzessin. Über Umwege hat sie hier ihr neues Zuhause gefunden. Gina ist an Leukose erkrankt und bekommt bei Bettina und besonders bei Udo genau die Unterstützung, die sie auch braucht. Sie ist sehr schlau und weiß ganz genau, wie sie ihre Dosenöffner um die kleine Pfote wickelt. Sie liebt es aus dem Wasserhahn zu trinken. Und zu schmusen, das liebt sie ganz besonders. Sie steht morgens mit ihrem Lieblingsmensch auf und wartet nach Feierabend auf dessen Rückkehr.

 

Guido und Steward

 

Balou

 

 

 

 

Gina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moritz und seine Streunerkumpel sind wild und werden am Haus gefüttert. Separate, geschützte Schlafplätze mit Decken und Thermo-Unterlagen sowie der Heustall stehen den Streunern zur Verfügung.

Moritz

 

All das kostet natürlich nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld.
Bettina und ihr Partner Udo würden sich über Patenschaften der Tiere freuen, da sie den kompletten Betrieb des Gnadenhofs komplett aus privaten Mitteln finanzieren. Auch Kleinstbeträge helfen, dass die Tiere satt werden.

Wenn Sie sich für eine Tier-Patenschaft begeistern können, melden Sie sich bitte bei Bettina Janssen (+49 152 33851983), täglich ab 18 Uhr.

Bei der Patenschaft geht es um einen monatlichen Spendenbeitrag ab 5 Euro. Wir freuen uns über jeden Beitrag. Hier kommt die Hilfe wirklich an.

Dez. 2019
geschrieben von Bettina Janssen und Jennifer Gauselmann

 

Bettina und Udo

Viel Zeit und Kraft für kranke Tiere

Bettina Jansen und Udo Jerkovic kümmern sich um Pferde, Katzen und einen Hund. Daneben gibt es auch auf dem Hof immer viel zu tun
Reportage von Ann-Christin Fürbach

Voerde. Es ist an diesem Nachmittag Zeit für die Fuß-, falsch, für die Hufpflege auf dem Gnadenhof von Bettina Jansen in Spellen. Nicht jedem Pferd und Pony gefällt es, wenn sich Hufschmiedin Jennifer Schulze nähert, doch die Prozedur ist wichtig. Einige der Tiere haben etwa eine Fehlstellung oder Hufrehe. „Denk bei Fritz an das gebrochene Bein“, ruft Bettina Jansen der Hufschmiedin zu, als das gescheckte Pferd bereit steht. Die 55-Jährige kennt die Leiden und Wehwehchen ihrer Schützlinge nur zu gut. Bettina Jansen und ihr Partner Udo Jerkovic kümmern sich hier um neun Pferde mehrere Katzen und einen Hund.

Das Pferd, das sie Alex nennen, nähert sich neugierig und reckt den Hals nach vorne. Er ist auffallend zotteliger als die anderen Tiere: „Eine Stoffwechselkrankheit“, erklärt Bettina Jansen. „Er verliert kaum Fell.“ Trümmerbruch, Hufrehe, Hufrollenentzündung, eine Art Zuckererkrankung, chronische Bronchitis – das sind alles so Laster mit denen die Pferde hier zu kämpfen haben. „Pferde leiden stumm“, sagt Bettina Jansen.

Seit ihrem 10. Lebensjahr hat sie mit Tieren zu tun, ritt früher Western auch auf Turnieren. Das „Ungezwungene“ gefällt ihr an dieser Reitart. Daher legt sie auch viel Wert darauf, dass die Tiere auf ihrem Hof frei zwischen Unterstand und Auslauf wählen können. Früher hat sie auch Kindern Unterricht gegeben, dabei stand aber nicht das Reiten, sondern der Umgang mit dem Pferd im Vordergrund, zu lernen, dass es „kein Sportgerät, keine Maschine“ ist. Denn Bettina Jansen hat oft erlebt, dass Besitzer ihre Pferde loswerden wollen, sobald diese nicht mehr belastbar sind. Notfalls auch beim Schlachter, damit es dort zumindest noch etwas Geld gibt. Vor diesem Schicksal möchte Bettina Jansen die Tiere bewahren.

Auch Katzen streunen über den Hof – ein Kater bekommt allerdings eine Sonderbehandlung, er ist isoliert in einem Schuppen untergebracht, in dem er aufgepäppelt wird. Er sei „FIP-Träger“, die Infektionskrankheit sei aber nicht ausgebrochen, sagt Bettina Jansen. Die Erkrankung schrecke viele ab, dabei sei sie für Menschen nicht gefährlich. Das Tier müsste nur als einzelne Katze im Haus gehalten werden, um andere Tiere nicht anzustecken. „Es wäre schön, wenn er in gute Hände käme“, sagt Bettina Jansen. Inzwischen wieder putzmunter ist Kater Marvin, der aus dem Haus hinaus auf den Hof läuft. Der halte sie hier immer auf Trab – auch vor Weihnachten. In der Adventszeit mussten sie fünf Mal den Tierarzt kontaktieren, allein zwei Mal mit dem Kater-Opa.

Tierarztbesuche, Füttern, Pflege – dafür opfern sie auf dem Gnadenhof in Spellen viel Zeit und Kraft. Neben einem Vollzeit-Job, den sie haben. Sein Tag beginne um 3 Uhr morgens, sagt Udo Jerkovic. Unterstützung bekommen sie von Freunden, etwa von Chantal Grüter, die ihr Pferd hier stehen hat und auch an diesem Tag mit anpackt. Denn neben den Ställen, die ausgemistet, und Futtertrögen, die aufgefüllt werden müssen, gilt es, eine Hoffläche von etwa 13.000 Quadratmetern in Schuss zu halten. Da fallen immer wieder Arbeiten an, etwa auf dem Dach des Pferdestalls, das schon einige Male geflickt wurde. Nebenan gibt es noch die große gepachtete Auslaufwiese, um die sie sich kümmern – ein Teil des Zauns ist allerdings kaputt, das muss vor März noch in Stand gesetzt werden. Denn dann sollen die Pferde sich auch dort wieder ordentlich austoben können.

Der Gnadenhof Spellen freut sich über Hilfe verschiedener Art: über Tierfutter, Sand, Holzbretter für den Zaun, einen Container zum Entrümpeln oder über Hilfe bei Hofarbeiten, etwa gelegentliches Ausmisten und Füttern. Kontakt bei Bettina Jansen: 0152/33851983. Auch Tierpatenschaften können übernommen werden.

 

Quelle: NRZ am 12.01.2019

 

 

Heuspende für unseren Gnadenhof gesucht

Durch die lange Trockenheit im letzten Sommer ist Heu nur noch sehr schwer zu bekommen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns durch eine Heuspende für unseren Gnadenhof unterstützen könnten.

Sollten Sie eine Möglichkeit haben, melden Sie sich bitte bei Bettina Jansen: +49 152 01015163.

 

 

Wildtiere / Igel

A C H T U N G !!!

Pflegestellen für Igel gesucht!

 

Wir suchen händeringend Menschen, die Erfahrung darin haben, Igel aufzupäppeln. Wer hat die Möglichkeit, Igel vorübergehend aufzunehmen und zu versorgen?

Wenn es kalt wird, suchen sich die meisten Igel einen geeigneten Unterschlupf zum Winterschlaf. Aber jetzt schon werden immer wieder schwache oder zu leichte Igel gefunden, die sich dringend noch ihren Winterspeck anfressen müssen, damit sie den Winter überstehen. Auch wenn ein Igel tagsüber umherläuft, ist das immer ein Alarmzeichen und Hilfe geboten.

Natürlich bieten wir unsere Hilfe und eine Anleitung an, falls Sie ein Neuling auf dem Gebiet Igel sind. Infos dazu finden Sie auch unter „Infos und Tipps – Wildtiere/Igel“.

Wir bitten Sie, sich direkt per E-Mail an uns zu wenden über hilfe@tierhilfe-dinslaken-voerde.eu oder rufen Sie uns an unter +49 2858 6431 (AB). Sollten wir nicht direkt zu erreichen sein, rufen wir Sie gerne zurück.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!


(Mit freundlicher Genehmigung von Steffi vom Igel-NOT-Netzwerk – 22.10.2018)


 

(Mit freundlicher Genehmigung der Igelfreunde Ruhrgebiet)

 

GANZ WICHTIG FÜR DEN BESUCH BEIM TIERARZT:


Mähroboter – tödliche Gefahr

Igel liegt eingerollt auf der Wiese.

Leider kommen immer häufiger Motorsensen und Mähroboter im Garten zum Einsatz, vor allem nachts. Doch diese Gartengeräte können Igel schwer verletzen. Da Igel keine Fluchttiere sind, kugeln sie sich bei Gefahr an Ort und Stelle ein. Und weil Mähroboter Tiere nicht als Hindernis erkennen, werden sie einfach überrollt. Die scharfen Messer durchschneiden Fleisch und Stacheln mühelos. Wenn die Tiere überleben, schleppen sie sich oft schwer verletzt ins Gebüsch, wo sie dann elendig sterben.

Wer auf einen Rasenroboter nicht verzichten will, sollte ihn zumindest nur tagsüber und unter Aufsicht laufen lassen, da die meisten Igel in der Dämmerung aus ihren Verstecken kommen. Hecken und Büsche müssen außerdem vor Gebrauch immer kontrolliert werden. Im Zweifel sollten Tierfreunde auf derartige Gartenhelfer aber eher ganz verzichten.

Greifen Sie deshalb lieber zum Rechen oder zur Harke und lassen Sie Laubhaufen als Unterschlupf für Insekten und Igel liegen. Falls Sie Gartenabfälle doch entsorgen wollen, gehen Sie bitte vorsichtig vor. Schauen Sie erst nach, ob sich ein Igel darin niedergelassen hat. Ein gesunder Igel hat dann die Chance, zu flüchten und kann sich ein neues Quartier suchen.


Igel im Winter und allgemeine Tierfallen

Wer einen Igel findet, der unter 500 g wiegt, sollte sich mit der Igelhilfe, mit einem Tierarzt oder mit uns in Verbindung setzen, denn die Überwinterung sollte dann in geschützter Umgebung stattfinden.

Achtung Igelfalle: Ganz häufig sind Kellerschächte nicht bis an die Häusermauern mit Gitterrosten  abgedeckt, die Igel können dort hineinfallen und sich nicht mehr selbstständig befreien und werden qualvoll verenden.

Außerdem sollte jeder daran denken: Konserven-Dosen zusammenzudrücken, denn geraten die Igel einmal dort hinein, können sie selten wieder selbstständig dort heraus. Selbst Dosen, die ausgespült werden oder in gelben Säcken sind, werden von hungrigen Igeln inspiziert.

Das Interesse gilt übrigens auch Katzen.

Eine schreckliche Tierfalle sind auch nicht abgedeckte Regentonnen. Dort ist bei meiner Nachbarin ein Eichhörnchen qualvoll ertrunken. Ein simpler Tip – einfach ein Brett hineinstellen und die Tiere können sich selbst befreien.

Futterspendenboxen

 

Um die Tiere und unsere Futterstellen mit Futter versorgen zu können, finden Sie in folgenden Geschäften unsere Futterspendenboxen:

  • FRESSNAPF VOERDE, Grenzstraße 196, 46562 Voerde
  • DAS FUTTERHAUS, Schermbecker Landstraße 16-22, 46485 Wesel
  • MÜHLE DICKMANN, Römerstraße 451, 47178 Duisburg-Walsum
  • EDEKA-CENTER WENDORF, Friedrichsfelder Straße 30, 46562 Voerde
  • EDEKA KIRSCH, Hünxer Straße 23A, 46569 Hünxe-Drevenack
  • EDEKA UTTRODT, Danziger Platz 5, 46569 Hünxe-Bruckhausen
  • REWE KRUK, Am Marktplatz 3, 46569 Hünxe
  • REAL DINSLAKEN, Thyssenstraße 70, 46535 Dinslaken

Sponsoring

Mit unserem Vereins-Pkw (VW Crafter) bieten wir – insbesondere für Firmen und Unternehmen – die Möglichkeit der Werbung.

Mit Ihrem Logo- oder Werbeplakat auf unserem Pkw haben Sie eine mobile Werbeplattform. Wir sind im gesamten Kreisgebiet im Rahmen von Aktionen und Veranstaltungen sowie im Tierschutz-Einsatz unterwegs. Sprechen Sie uns einfach an.

Hier ist noch jede Menge Platz für Ihre Werbung!

 

Und so könnte das aussehen:

Vielen lieben Dank für die Unterstützung der folgenden Unternehmen:

Volksbank Rhein-Lippe eG

E-CHECK PeA Vennemann

Versicherungsbüro Olaf Winterboer

 


Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, uns und unsere Arbeit zu unterstützen:

Spenden:

– Geldspenden
– Sachspenden
– Futterspenden

Tombola-Preise:

Für unsere Tombola-Veranstaltungen suchen wir auch gerne Spender und Sponsoren, die uns hierfür etwas zur Verfügung stellen.

Veranstaltungen/Jubiläen:

Sie planen für Ihre Firma oder im Privaten eine Veranstaltung oder feiern ein Jubiläum? Falls Sie dies zugunsten der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. tun möchten stehen wir Ihnen gerne hilfreich zur Verfügung.

Zusammenleben mit Tieren

Welpen brauchen Familienanschluss …

… und zwar zu ihren Artgenossen.

Gerade in den ersten Lebenswochen ist es ganz wichtig, dass die Welpen – egal, ob Hund oder Katze, mit der Mutter und ihren Wurfgeschwistern aufwachsen und zusammenleben.

Denn diese soziale Prägungsphase ist für die Entwicklung der Welpen in den ersten Wochen enorm wichtig. Eine zu frühe Trennung von Mutter und Geschwistern kann im schlimmsten Fall zu Verhaltensstörungen der Tiere führen.

Sollten Sie sich einen Welpen zulegen wollten achten Sie darauf, dass das Tier am besten erst ab der 12. Lebenswoche bei Ihnen einzieht.

Dann haben die Welpen in der eigenen Familie genug gelernt und sind reif für den Einzug in ihr neues Leben.


Katzen sind sensibel…

und können auf grundlegende Veränderungen in ihrem Lebensbereich entsprechend reagieren.

Sei es ein Umzug, das Renovieren oder Umräumen in der Wohnung, das plötzliche Aussperren aus bisher zugänglichen Zimmern, ein neuer Mitbewohner – zweibeiniger oder vierbeiniger Art – dies alles kann dazu führen, dass die Katze Stress hat oder ihrem Unmut darüber Ausdruck verleiht.

Wichtig ist hier ein verständnisvoller Umgang und ein vertrautes Verhältnis zwischen Mensch und Tier, um hier mit viel Feingefühl und Geduld die Situation wieder ins Gleichgewicht für Mensch und Tier zu bringen.

Vieles lässt sich ggf. schon durch kleine Veränderungen bewirken, wichtig ist  auch die Beschäftigung mit der Katze und das „Verstehen lernen“ – damit Mensch und Katze wieder glücklich werden.


Wie gewinnt man das Herz einer Katze?

  • Katzen mögen es, wenn man leise und freundlich mit ihnen spricht
  • Anstarren ist bei Katzen eine Drohgebärde, besser ist es wenn man zwischendurch zwinkert, das signalisiert eine freundliche Gesinnung
  • Seien Sie diskret: Bei der ersten Kontaktaufnahme nicht gleich anfassen, besser ist es man unterbreitet der Katze ein Spielangebot, etwa mit einer Katzenangel oder einem Federwedel, um sich ihr anzunähern.
  • Bei einer Katze, die vielleicht grad erst eingezogen und noch nicht heimisch ist: Vermeiden Sie laute, fremde Geräusche (den Staubsauger also in den ersten Tagen nicht unbedingt nutzen)
  • In der Phase, in der sich gerade erst ein vertrautes Verhältnis zum Menschen bildet (und das kann tlw. einige Zeit dauern) gilt: Festhalten ist tabu!
  • Zeit und Geduld sind für den Umgang mit Katzen unbedingt nötig.
  • Loben bitte auch nicht vergessen!
  • Und nicht zuletzt: Liebe geht durch den Magen – auch Katzen sind in gewisser Weise bestechlich

Haustier und Urlaub

Da ist es für Tierbesitzer um so wichtiger rechtzeitig zu planen. Denn man sollte frühzeitig wissen, ob das Haustier mit in den Urlaub fährt, zu Hause versorgt wird oder eine Unterbringung in einer Tierpension in Frage kommt.

Ein Hund ist z. B. am liebsten bei seinem Herrchen/Frauchen und da ist ein gemeinsamer Urlaub das Allerschönste. Wichtig ist nur, dass es für den Vierbeiner auch eine stressfreie Anreise und Urlaubszeit wird.

Katzen und andere Kleintiere bleiben lieber in ihrer vertrauten Umgebung. Hier wäre eine Versorgung in den eigenen 4 Wänden durch ein Familienmitglied, einen Freund oder Bekannten das Beste.

Alternativ gibt es aber auch die Möglichkeit der mobilen Tierbetreuung für Katze & Co. Oder auch die Möglichkeit der Unterbringung in einer Tierpension.

Wichtig ist, sich rechtzeitig darum zu kümmern und Informationen der einzelnern Anbieter einzuholen. Wie ist die Versorgung dort, wie der Tagesablauf usw.

Ggf. sollte man auch eine Vorab-Besichtigung vor Ort machen. Denn wichtig ist der erste Eindruck und das eigene Gefühl, ob es dem Vierbeiner dort auch gut geht.

Und egal ob das Tier mit in den Urlaub fährt oder in einer Tierpension untergebracht wird.

Wichtig ist ein aktueller Impfschutz.

Also – nicht vergessen auch für die vierbeinigen Familienmitglieder rechtzeitig den Urlaub mit zu planen.


Ohne Tier in den Urlaub – Checkliste für die Urlaubszeit

Sollte Ihr Haustier nicht mit in den Urlaub fahren und anderweitig untergebracht oder versorgt werden, geben wir  Ihnen nachfolgend eine Checkliste, die für den Sitter oder die Tierpension wichtig ist:

Futter: Welche Sorten / Welche Zeiten / Wie wird gefüttert?

Allergien: Gibt es irgendwelche Allergien?

Medikamente: Bekommt Ihr Tier Medikamente? Welche Dosierung?

Vorlieben / Eigenarten: Was gibt es zu beachten?

Verträglichkeit: Wie verträgt sich Ihr Tier mit Artgenossen oder  mit anderen Tieren?

Tierarzt: Welcher Tierarzt ist der Ansprechpartner?

Erreichbarkeit: Wie sind Sie ggf. im Urlaub notfalls zu erreichen?

Alternative Ansprechpartner: Wer ist ggf. vor Ort noch ein alternativer Ansprechpartner


Absetzbarkeit von Betreuungskosten für Haustiere

Laut einem Urteil des Finanzgerichtes Düsseldorf (Az: 15 K 1779/14 E) können Kosten für die Betreuung eines Haustieres steuerlich abgesetzt werden.

Eine Katzenbesitzerin hatte für die Zeit ihrer Abwesenheit eine Betreuerin mit der Katzenversorgung beauftragt. Hierfür wurden 300 € in Rechnung gestellt.

Diese Kosten machte die Katzenbesitzerin in ihrer Einkommenssteuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend.

Wie das Finanzgericht Düsseldorf nun entschied – zu Recht!

Allerdings sind hierfür bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen:

So muss u.a. die Pflege im Haushalt des Tierbesitzers stattfinden und nicht in einer Tierpension. Zudem darf der Rechnungsbetrag nicht bar gezahlt werden sondern muss überwiesen werden.


Sport mit Hund

Für einen Hund ist Sport mit dem Menschen wie die gemeinsame Jagd im Rudel. Die meisten Hunde lieben gemeinsame sportliche Aktivitäten, wie Joggen, Radfahren oder Wandern.

Es unterstützt die Bindung zwischen Mensch und Tier.

Allerdings sollte die Kondition des Tieres auch entsprechend gut sein und der Sport auch zu den Befürfnissen des Tieres passen. So ist für einen Mops oft schon ein einfacher Spaziergang anstrengend und sportliche Aktivität nicht geeignet. Auch sehr schwere Hunde, wie z. B. Neufundländer oder Bordeaux-Doggen sind nicht unbedingt für lange Radtouren gemacht. Am besten geeignet sind mittelgroße Hunde.

Wichtig ist auch, dass die Tiere ausgewachsen sind, bevor sie große sportliche Aktivitäten bestreiten.

Interessant ist für das Tier Abwechslung, je abwechslungsreicher die Landschaft, um so interessanter die Tour. Am besten auf nicht asphaltierten Wegen, nach Möglichkeit ohne Leine, damit der Hund auch mal schnuppern, anhalten oder einen Sprint einlegen kann.

Ist ein Hund nicht gut erzogen, kann das allerdings zum Problem werden. Daher ist es wichtig, sein Tier auch ohne Leine unter Kontrolle zu haben.

Auch ein Wasservorrat ist wichtig bei längeren sportlichen Aktivitäten. Für Mensch und Tier.

Wer unsicher ist über den Zustand des Tieres für sportliche Aktivitäten kann auch seinen Tierarzt fragen. Er kann den gesundheitlichen Zustand i. d. R. gut beurteilen.


Kaninchen, Hasen und Meerschweinchen möchten NICHT in einem Käfig leben.
Und vor allem nicht alleine sein:


Kleintiere naturnah ernähren

Falsches Futter kann häuftig die Ursache sein, wenn Kleintiere unter gesundheitlichen Problemen leiden.

Vorbeugen kann man hier mit einer möglichst naturnahen Ernährung.

Nager und Kaninchen fressen in der Regel über den Tag verteilt immer wieder kleine Portionen.

Sie brauchen daher vor allem energiearme und faserreiche Kost. Heu bietet hier eine gute Grundversorgung.

Auf hohen Fettanteil, Zucker und chemische Zusätze im Futter sollte verzichtet werden.

Löwenzahn, Brennessel, Ringelblume, Gänseblümchen, Melisse, Lindenblüten, Petersilie oder Kamille sorgen für wichtige Vitamine – aber bitte unbehandelt aus dem eigenen Garten oder aus dem Bioladen.

Auch Gemüse, wie Möhren, Paprika oder Gurken bieten viele Vitamine.

Wenn die Tiere keine frische Kost gewohnt sind, dann ist es anfangs wichtig, nur kleine Portionen zu füttern, damit die Verdauung sich langsam umstellen kann.

Da es bei den Kleintieren aber durchaus Unterschiede gibt, was die Verträglichkeit von Frischkost angeht sollten Sie sich vorab genau informieren, welche Frischkost für Ihr Tier bekömmlich ist.

Zur vollwertigen Ernährung gehören auch Körner und Samen – hier kommt es auf die richtige Mischung an – passend auf die jeweilige Tierart zugeschnitten.

DANKE!!!

Wir möchten   D A N K E   sagen:

  • allen Spendern und Sponsoren, die uns mit Geld- und Sachspenden unterstützen,
  • allen Geschäftsleuten und Firmen, die für uns Spenden sammeln,
  • allen Mitgliedern, mit denen wir immer rechnen können,
  • allen Helfern, die sich, egal, ob Wind, Regen oder Sonnenschein an unseren zahlreichen Ständen für uns einsetzen,
  • all denen, die für uns backen, basteln oder stricken,
  • all denen, die uns Preise für unsere Tombola zur Verfügung stellen,
  • all denen, die, egal ob Tag oder Nacht, für die Tiere im Einsatz sind,
  • all denen, die so regelmäßig und unermüdlich die Streunerkatzen und Futterstellen versorgen
  • einfach allen, die sich so sehr mit Herz und Liebe für den Tierschutz und das Wohlergehen der Tiere einsetzen.

Und ganz egal, wer was geleistet hat, es sind die vielen kleinen Dinge, die etwas Großes bewirken können!

Ohne Euch alle könnten wir das nicht leisten!

Ein riesengroßes   D A N K E   an euch alle !


 

Pirat

Rico

Jenny

 

 

 

 

 

 

 

 

UPDATE zum verletzten Kater PIRAT

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Unterstützern für Ihr Mitgefühl und für Ihre Spendenbereitschaft bedanken. Durch Sie konnte die Operation für PIRAT und somit ein neues Leben für ihn ermöglicht werden.

Leider war sein Hinterbein durch die vielen Splitterbrüche nicht mehr zu retten und musste amputiert werden. Durch die liebevolle Betreuung der Pflegestelle geht es ihm mittlerweile sehr gut und er führt ein ganz normales Katerleben ohne Schmerzen, allerdings auf drei Beinen.

PIRAT hatte auf der Pflegestelle 2 gute Freunde gefunden: Rico und Jenny, die auch auf ein neues Zuhause gewartet hatten. Und das Schönste zum Schluss: Pirat, Jenny und Rico konnten zu dritt an tierliebe Menschen vermittelt werden und starten dort zusammen ein neues glückliches Katzenleben.

Das alles wäre ohne Sie nicht möglich gewesen.

V I E L E N   V I E L E N   D A N K ! ! !


Ein riesiges Dankeschön an unsere Bus-Sponsoren:

Volksbank Rhein-Lippe eG

E-CHECK PeA Vennemann

Versicherungsbüro Olaf Winterboer


Notfall für 3 Notfelle !!!

Ein herzliches DANKESCHÖN von der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V.

Die Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. möchte sich ganz herzlich für die Unterstützung aller Tierfreunde bedanken. Durch die vielen helfenden Hände, Spenden, Sponsoren, Privat- und Geschäftsleute, die uns das ganze Jahr über geholfen hatten, konnten wir auch wieder vielen Tieren helfen.

Wir sind sehr froh und glücklich, Euch die guten Nachrichten zu überbringen:

Felix, der Wolfsspitz, wurde an seinem Blutohr erfolgreich operiert. Es geht ihm schon viel, viel besser. Jetzt steht noch die Enduntersuchung aus, der wir positiv entgegen sehen. Er hört allerdings trotzdem nur das, was er hören will. Besonders gerne hört er “Leckerchen”.

Tony, der schwarze Kater, hatte ein stark verletztes Auge, welches nun entfernt wurde. Die Operation hat er gut überstanden und macht nun als Pirat Captain Tony Sparrow die Umgebung unsicher.

Berry, unser Sorgenkater, der von Geburt an unter stark entzündeten Augen litt, hat die Operation an den Augen nun auch tapfer hinter sich gebracht. Im Moment ist es ihm schon möglich, Konturen zu erkennen und die Prognose verheißt sogar noch eine weitere Verbesserung seiner Sehkraft.

Unser herzliches Dankeschön richten wir an alle, die uns mit ihren großzügigen Spenden unterstützt haben. Ihr seid toll. Ohne Eure Hilfe wär das alles nicht möglich gewesen.❤️❤️❤️

Berry

Tony

Felix

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Foto: Bürgerhilfe Dinslaken

Wir sagen Dankeschön. ❤️

Der Einsatz für das Ehrenamt wird leider nur ganz selten honoriert. Umso größer ist unsere Freude über den Korb voller Nervennahrung, die uns die Bürgerhilfe-Dinslaken überreicht hat.


Unsere Tiere

Neben all den Tieren die wir betreuen und für die wir uns einsetzen haben wir natürlich selbst auch die eine oder andere Fellnase in unseren Familien.

Einige der kleinen und großen “Racker” möchten wir für Sie hier präsentieren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern!

 

 

 

Kiki

 

 

 


Stella

Stella, du wunderschöne Katze.
Wie du dich klammheimlich auf Samtpfoten in unsere Herzen geschlichen hast. Ganz leise. Gut, dass der stille Mann und ich (die laute Frau)  einen Kompromiss geschlossen haben. 😉 Er wollte keine Katze, ich wollte eine Katze. Also haben wir uns bei der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. umgesehen. Und dann kamst Du. Du bist sanftmütig und hast einen sechsten Sinn für freundliche Menschen. Bewundernswert. Da würde ich mir gerne eine Scheibe abschneiden. Dein Start bei uns war etwas holprig, weil du unglaubliche Angst vor uns hattest, aber Du hast uns gezeigt, dass sich Geduld auszahlen kann. Um nichts in der Welt würden wir dich wieder hergeben. Die Liebe ist groß.
Du bist nicht nur ein Tier, nein, Du gehörst zu uns, zu unserer Familie. Jenny und Alex

 


Robin

ist ca. 2014 geboren und einer Familie in Dinslaken-Lohberg hungrig zugelaufen. Er war ziemlich dünn und es fiel auf, dass er nicht kastriert war. In diesem Fall konnte die Tierhilfe Dinslaken-Voerde helfen, ihn einfangen und zur Kastration zum Tierarzt bringen. Nach einer Erholungsphase wurde er wieder am Fundort ausgesetzt.

Kurze Zeit später fiel er einer Tierschutz-Kollegin in ihrem Garten auf, als er sich dort an der Igelfutterstelle bediente. Bald schon kam er regelmäßig und verschlang große Mengen Futter, ohne zuzunehmen. Alle gewöhnten sich an seine regelmäßige Besuche bis er plötzlich fernblieb. Nach 5 Tagen Suche kam er zurück – mit den Vorderpfoten zog er sich über die Terrasse, er konnte nicht mehr laufen. Sofort ging es zur Tierklinik Asterlagen, wo ein komplizierter Splitterbruch des Oberschenkels festgestellt wurde. Der arme Kater wurde sofort operiert und musste viele Wochen in einem Käfig leben, weil er nach der OP nicht laufen durfte. Robin hat alles ruhig und freundlich über sich ergehen lassen, ließ sich gerne streicheln und wurde immer zutraulicher und sehr anhänglich. Durch eine große Entwurmung konnte er auch das Futter besser verwerten, fraß weniger und nahm schließlich eine ganz normale “Katerstatur” an. Es folgten noch mehrere Operationen und regelmäßige Kontrollen durch Tierärzte.

Die Tierhilfe Dinslaken-Voerde startete mit der NRZ eine große Spendenaktion, weil die Kosten für Operationen und Tierarztbehandlungen nicht mehr vom Verein gestemmt werden konnten. Wir sind vielen Spendern für immer dankbar, dass Robin ein neues Leben beginnen konnte. Denn nach so langer Pflege konnte sich die Tierschutzkollegin (Moni und Helmut) nicht mehr von dem Schatz trennen. Nun hat er endlich einen Namen und ein Zuhause bei Menschen, die ihn lieben und alles für ihn tun.

Mehr dazu ist unter “Über uns” – “Danksagungen” sowie “Tiere-Infos und Tipps” – “Glückspilze” zu sehen.


 

 

 

 

Nina *2013 aus Kos/Griechenland

 

 

 

 

 


Horst

ist ca. 2009 geboren und bei Heike eingezogen, als er ca. 6 Monate alt war und sie auf einen Bauernhof zog, auf dem viele Katzen lebten. Er war unkastriert und auf der Suche nach einem eigenen ruhigen Zuhause mit gutem Essen und einer liebevollen Betreuung. Die Suche hat sich gelohnt, er hat sein Für-Immer-Zuhause gefunden.

 


George und Marley


 

Hexe

ist ca. 2017 geboren und lief mit ca. 6 Monaten bei Heike auf der Straße herum. Auch diesen süßen Schatz hatte Heike mit der Falle eingefangen, tierärztlich versorgen und kastrieren lassen. Durch viel Liebe und Ausdauer hatte Hexe schnell erkannt, dass sie ein gutes Zuhause gefunden hat. Jetzt ist sie Heike’s Stalker und läuft wie ein Hund mit ihr 😺

 

 

 

 


 

Fränzi

geboren ca. 2011, wurde von Heike mit 6 Monaten mit der Falle gefangen, leider wie so oft unkastriert. Sie war stockwild, aber mit viel Liebe und Ausdauer von ca. 7 Monaten wurde sie eine Schmusekatze. Fränzi ist leider eine Inzuchtkatze. Sie hat viel zu kurze Beine und leidet unter Epilepsie.

 

 

 

Für immer im Herzen

 

Leider müssen auch unsere Fellnasen irgendwann einmal über die Regenbogenbrücke ins Reich ihrer Vorfahren und Verwandten gehen.
Trotzdem bleiben auch sie, genau so wie uns liebgewonnene Menschen, als bleibende Erinnerung in uns.

 

Merle 2006-2019 für immer im Herzen

Merle Märchenfee, Merlchen, Mäuse-Mäuse, mein kleiner Schatz. Es ging so schnell, zuerst die Diagnose, dass Deine Nieren nicht mehr in Ordnung sind, einige Tage später musstest Du zur Notaufnahme stationär in die Klinik und am letzten Wochenende durften wir Dich noch einmal mit nach Hause nehmen. Leider warst Du nicht mehr wirklich bei uns. Und am Sonntag musstest Du für immer gehen.

Merle, Du warst für mich immer eine eigenartige Katze: „fass mich nicht an“, „spielen nur ganz kurz“, „nee, das mag ich nicht, das hatte ich heute schon“, „boah, lass mich in Ruhe“. Aber Du warst auch ganz witzig. Weißt Du noch, als Moritz geschlafen hatte und Du ihm einen Klaps auf den Po gegeben hast? Er dachte, dass ihn das Kissen auf der Couch angegriffen hatte, fauchte es an und mochte fortan nicht mehr in der Nähe des Kissens liegen. Du hast hinter der Couch gestanden und ich meinte, dass Du Dich darüber amüsiert hattest. Nun kannst Du ihn weiter veräppeln.

Dein Start war nicht einfach. Irgendwann 2006 wurdest Du von Tierschützern gerettet und im Tierheim Dülmen aufgepäppelt. Dann hast Du ein eigenes Zuhause gefunden, aber nur für kurze Zeit. Wir hatten Dich im 2007 Internet entdeckt und uns sofort in Dich verliebt. Als wir Dich abholten und Du in der Box gesessen hattest, warst Du am ganzen Körper am Zittern, solch eine Angst! Und dann waren wir endlich zu Hause und Du hast erstmal ganz selbstbewusst die Wohnung inspiziert. Da wusstest Du noch nicht, dass noch ein großer roter Kater – Tom – bei uns wohnte. Der kam dann später hinzu und das Übel nahm seinen Lauf. Als Ihr Euch gesehen hattet, hast Du sofort gefaucht und Tom hatte sich erschreckt. Nein, Freunde wart Ihr nie. Wie oft hat der große Kerl Dich in den Schwitzkasten genommen? Arme kleine Merle.

Aber dann kam Dein Beschützer: Pelle. Bei jedem Streit ist er dazwischengegangen und hatte geschlichtet.

Merle, Du warst die Hüterin der Katzenklappe. Nun ist Dein Platz leer und Deinen Job wird nie wieder ein anderer so gut machen.

Wenn ich krank war, zeigtest Du mir, wer Du wirklich bist. Du kamst zu mir und hast mich getröstet und so lange bewacht, bis ich wieder gesund war.

Unsere Liebe zueinander war ganz still und zeigte sich immer, wenn die anderen pelzigen Mitbewohner nicht dabei waren. Dann durfte ich Dich kraulen und verwöhnen, bis Du gesabbert hast und bis Du mir zeigtest, wann es genug war.

Mein kleines Mädchen, ich hoffe, dass die Geschichte mit dem Regenbogen stimmt und dass Du wieder ganz gesund bei Tom, Pelle und Moritz bist. Und dass Du auf uns wartest. Ich hätte Dir noch so viel zu sagen…

23.06.2019

 


 

Tom 2005-2018  für immer im Herzen

Mein geliebter Tom – Tom Mause – Räubermann,

ich kann es immer noch nicht fassen, dass Du nicht mehr bei uns bist. Ich dachte, wir hätten noch so viele Jahre, gemeinsam alt zu werden.

Zum ersten Mal Geburtstag ohne Dich, zum ersten Mal Weihnachten ohne Dich und zum ersten Mal Silvester (wo Du doch immer solche Angst hattest) ohne Dich.

Im September 2005 haben wir Dich in den Rheinauen beim Spazierengehen gefunden. Da warst Du ½ Jahr alt und hattest ganz allein am Wegesrand gesessen. Wir hatten so viel Spaß miteinander, als wir mit einem Grashalm gespielt hatten. Auf dem Rückweg bist Du einfach mitgekommen und es tat mir in der Seele weh, dass Du in den Mülleimern nach etwas Essbaren gesucht hattest. Nach über 3 km stand für uns fest, dass wir Dich mit zu uns nach Hause mitnehmen. Aus „Komm“ wurde „Tom“ und somit hattest Du ein Zuhause mit frischem Futter und Menschen, die Dich lieben.

Mit Merle, die 2007 zu uns kam (damit Du nicht so katzenallein bist) hatte es leider nie geklappt und sie musste einige Angriffe von Dir ertragen. Dafür hattest Du auch regelmäßig Palaver mit unserem Nachbarkater Max – der Chef der ganzen Straße.

Im Laufe der Jahre hattest Du Dir immer mehr Respekt verschafft – irgendwann warst Du der Chef der Straße. Viele Kämpfe hast Du dafür ausgefochten, viele Tierarztbesuche folgten, bei den

en Dir immer wieder bei den Verletzungen geholfen wurde.

Leider hattest Du Dich dabei irgendwann mit FIV infiziert. Jahrelang ging es noch gut, doch in diesem Jahr ist es ausgebrochen und hat seinen Tribut gezollt.

Ich hoffe, dass Du gut über die Regenbogenbrücke ins Sternenland gekommen bist und dass es Dir jetzt wieder gut geht – dass Du mit all denen, die vor Dir gegangen sind – Max, Moritz und Pelle – eine friedliche Zeit hast.

Ja, Du kommst jede Nacht in meine Träume und wir schmusen friedlich gemeinsam (auch wenn Du nie ein Schmusekater warst).

Tom, Du fehlst mir, Du fehlst uns allen.

Mein Schatz – ich weiß, wir sehen uns irgendwann wieder.

10.12.2018

 


 

Pelle 2004-2017  für immer im Herzen

Mein Schatz Pelle,

vor über 8 Jahren bist Du im Garten aufgetaucht und hast Dir Deine Nahrung an der Igelfutterstelle abgeholt – immer ganz vorsichtig, still und leise. Du hast damals auch jemanden mitgebracht, ich nannte sie später Pellerine. Du hattest solche Angst vor Menschen. Im Februar 2009 hatte ich Dich eingefangen – Du hattest eine schwere Verletzung im Nacken, keine Haare mehr auf Deinem Rücken und Dein Schwanz war ab. Ich brachte Dich zu Frau Dr. Schilly, die Dich erstmal kastriert hat, aber sagte, dass Dein Schwanz schon länger ab war, Deine Haare aufgrund einer Flohspeichelallergie ausgefallen oder ausgerupft waren, Deine Verletzung auf Grund eines Kampfes war, dass Du zu diesem Zeitpunkt ca. 6 Jahre alt warst und dass Du sehr böse bist. Ich sollte Dich wieder laufen lassen und würde Dich nie wieder sehen. Hab ich gemacht. Und kurze Zeit später standest Du wieder an dem Futterplatz und hast auf Dein Essen gewartet.

Ein halbes Jahr bekamst Du pünktlich Dein Essen – ich durfte Dich nie ansehen, weil Du so vorsichtig warst. Im August 2009 kamst Du bis zur Terrasse und ich ließ meine Hand herunter und habe Dich zum ersten Mal berührt. Du hast Dich an Tom orientiert, hast Spielen gelernt und hast gesehen, dass Katzen auch ins Haus gehen. Damals lebte meine Mutter noch, und weißt Du noch, wie Du zum ersten Mal ins Haus kamst, ich das nicht merkte, die Terrassentür schloss und Du in voller Panik gegen die Scheibe gelaufen bist?

Von nun an ging es mit uns bergauf. Wir spielten, Du hast Dich streicheln lassen und das regelmäßige Futter genossen. Dann kam eine schwere Zeit für uns. Ich durfte Dich nicht mehr sehen, nur selten, und wenn ich versuchte, ein Foto von Dir zu machen, bist Du immer voll in die Kamera gelaufen.

Dann war wieder alles gut. Wir waren zusammen und hatten viel Spaß. Leider hatte sich herausgestellt, dass Du an Asthma erkrankt warst. Brav hast Du jeden Abend Deine Medizin genommen und manchmal sogar darauf gewartet. Und ich habe jeden Moment genossen, wenn Du in meinem Arm schnurrend eingeschlafen bist. Und Du hast sogar die Menschensprache gelernt: Du konntest „rrrrunger“ sagen, wenn es Essen gab.

Du warst immer der Richter/Schiedsrichter bei allen Katzen. Wenn irgendwo Streit war, bist Du dazwischen gegangen und hast geschlichtet, ohne einem wehzutun. Du hast „Deine“ Terrasse“ verteidigt, hast jedes Katzenklo ignoriert und brauchtest eine immer geöffnete Türe.

Mein lieber Schatz, Pelle Pillepup, Püppi, Püppchen – jetzt bist Du über die Regenbogenbrücke gegangen. Du wirst uns allen fehlen – ständig. Deine Nachkommen aus Deiner wilden Zeit rennen mir bestimmt noch einige Zeit über den Weg.

Ich hoffe, das Du in meinen Armen gut über die Regenbogenbrücke gegangen bist. Grüß mir Max, Minka, Bonito, Lou und ganz besonders Moritz (say what) und all die anderen, die Du hoffentlich wiedertriffst und Deine Abendmeditation genießen kannst.

Wir werden Dich nie vergessen. Mach’s gut Pelle.

28.02.2017

 


 

Moritz 2008-2016  für immer im Herzen

Du kamst in unseren Garten, als ich ihn nicht betreten durfte, in einer schwierigen Zeit. Ich wusste noch nicht einmal davon.

Als ich wieder zurück war, wurde mir die Frage gestellt, ob von “meinen” 3 Katzen eine schwarz war. Nö. Du hast ein Zuhause gesucht und wolltest unbedingt bei uns einziehen. Bei unseren lieben Nachbarn hast Du dann doch noch ein eigenes Zuhause gefunden. Sie haben alles erdenkliche für Dich getan, sogar eine beheizte Hütte hattest Du draußen. Aber wenn sie im Urlaub waren, wolltest Du nie allein sein und warst wieder bei uns.

Du hast Dich mit Tom gekloppt und alles Mögliche angestellt, um bei uns zu sein.

Als Steinchen kam und Dich hundemäßig begrüßte, warst Du erst verwundert, hast ihn aber doch Nase an Nase begrüßt und verstanden. Als einziger. Mit Nina hast Du geschmust, mit Samira unter dem parkenden Auto meditiert. Und mit allen Katern das Haus und Grundstück verteidigt.

Aber gegen Deine Krankheit hattest Du keine Chance. FIV war nicht so schlimm, aber was dann kam – Du warst doch erst 8 Jahre alt…

Heute mussten wir uns von Dir verabschieden, so schwer es auch war. Ich habe Dich gehalten, als die Narkose kam, ich habe Dich gehalten, als die “Erlösung?” kam. Du hast geschnurrt bis nach dem Ende.

Ich habe Dich geliebt Moritz, auch wenn ich das nie zugeben wollte. Ich hoffe, dass Du gut im Regenbogenland angekommen bist, Bonito, Max, Minka und Lou getroffen hast und dass wir uns wiedersehen. Moritz, Schwatti, Say what, “alte Krähe” (du hast Paula mal erschreckt mit Deinem Krähen-sie dachte, dass Katzen “miau” machen ❤️) – machs gut

26.08.2016

Entlaufen – Tipps

Was tun, wenn mein Hund/meine Katze entlaufen ist?

Wichtig ist: RUHE BEWAHREN!

Hier ist eine Checkliste, die als Empfehlung dient:

Wichtige Grundregeln:

Ein Großteil der Haustiere kehrt in den ersten 36 Stunden an den Ort des Entlaufens zurück. Stellen Sie sicher, dass dort mindestens 36 Stunden eine dem Tier bekannte Person anwesend ist.

Zuhause weggelaufen oder in der Nähe? Öffnen Sie Türen und Tore, stellen Sie gutes Futter bereit.

Seien Sie immer telefonisch erreichbar, falls es schnellen Handlungsbedarf gibt.

Das Tier darf nicht verfolgt/gejagt werden. Nehmen Sie Kontakt zum Tier auf, wenn dieses es wünscht. Richten Sie umgehend an Sichtungspunkten Futterstellen ein. Notieren Sie Sichtungen mit genauer Ortsangabe und Uhrzeit. Geben Sie keine Sichtungen öffentlich bekannt.

Wichtige Stellen informieren:

FINDEFIX – Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes informieren.

TASSO 24h-Notruf – Hotline +49 6190 937300 – hier das Tier vermisst melden, weitere Empfehlungen bezüglich Suchplakate folgen.

Zuständiges Tierheim informieren.

Die örtliche Polizeistation informieren.

Ordnungsamt/Straßen NRW bezüglich Totfund.

Informationen ggf. an den zuständigen Jagdpächter.

Nutzen Sie das Internet/Facebook:

Die Gruppe „Vermisste/gefundene Katzen im Raum NRZ“ kann Ihnen mit weiteren Tipps weiterhelfen.

Verfassen Sie möglichst schnell einen Suchpost: Entlaufen – wann – wie – Foto – Telefonnummer bzw. PN.

Weisen Sie bitte darauf hin, dass das Tier nicht verfolgt/gejagt werden darf, nur Sichtungen gemeldet werden sollen, außer das Tier schließt sich einer Person an.

E-Bay Kleinanzeigen.

Nutzen Sie die Öffentlichkeit:

Verteilen Sie kurzfristig, im großen Umkreis, so viele Flyer wie möglich (z.B. Tassoflyer). Nicht jeder hat Facebook. Ein Flyer von vielen kann den ausschlaggebenden Hinweis geben, wo sich Ihr Tier aufhält.

Auf Facebook existieren viele Gruppen, in denen Fundtiere oder entlaufene Tiere gepostet werden können.

Falls Sie Ihr Tier vermissen oder Ihnen ein Tier zugelaufen ist, schauen Sie auch dort nach.


Katze entlaufen – was tun?

Sollte Ihre Katze entlaufen / verschwunden sein, suchen Sie zunächst in der näheren Umgebung nach ihr. (Dachboden, Kellerräume, auf dem eigenen Grundstück in Geräteschuppen o.ä.)

Oftmals sind Katzen sehr neugierig und schlüpfen z. B. auch unbemerkt in Nachbars Garage oder Gartenhaus. Fragen Sie Nachbarn und bitten um ihre Mithilfe und schauen Sie in dortigen Schuppen und Garagen nach.

In unübersichtlichen Räumen sollten Sie nach Möglichkeit ruhig öfter mal nachschauen, Katzen machen sich nicht unbedingt beim ersten mal bemerkbar und sind Fremden gegenüber schonmal scheu und verstecken sich.

Fertigen Sie Suchplakate und hängen Sie diese größflächig in der Umgebung auf.

Informieren Sie umliegende Tierheime, Tierschutzorganisationen, Tierärzte und auch Tierkliniken.

Auch das „Informationsbrett“ in Tierbedarfsgeschäften oder umliegenden  Supermärkten kann eine gute Stelle für Suchplakate sein.

Aber notieren Sie sich bitte, wo Sie überall die Suche gemeldet haben, damit Sie bei erfolgreicher Rückkehr Ihres Tieres auch alle Stellen wieder informieren können bzw. die Suchplakate auch wieder entfernen.

Auch wir helfen Ihnen natürlich gerne und veröffentlichen auch eine Vermisstenmeldung auf unserer Homepage. Kontakt in diesem Fall bitte per E-Mail.

Wenn Sie nach der Katze suchen, dann tun Sie dies auch unbedingt spät abends, wenn es ruhig ist. Dann hört die Katze eher ihr Rufen und auch das vertraute Rascheln mit der Futterdose.

Auch eine Suche über die lokale Presse kann Erfolg versprechen.

Fragen Sie auch bei den örtlichen Ordnungsbehörden nach oder bei der Polizei.
(Siehe hierzu auch unter der Sparte – Ansprechpartner Fundtiere)


Suchtipps für entlaufene Hunde

So können Sie bei der Suche nach Ihrem Hund vorgehen

Ein lachender Hund.

© TASSO e.V.


​Etwa 33.700 bei TASSO registrierte Hunde entlaufen pro Jahr.

​Etwa 38.500 bei TASSO registrierte Hunde entlaufen pro Jahr. Es ist der Alptraum eines jeden Hundehalters: Vor Schreck oder weil er eine spannende Spur gefunden hat, entläuft der eigene Vierbeiner beim Spaziergang. Obwohl er eigentlich vorbildlich hört und noch nie weggelaufen ist.

Weil so etwas immer passieren kann, haben wir für Sie hilfreiche Tipps zusammengefasst, die bei der Suche nach Ihrem entlaufenen Hund helfen können. Der wichtigste Hinweis lautet immer: Ruhe bewahren. Natürlich handelt es sich um eine Ausnahmesituation, wenn der eigene Hund wegläuft, doch wenn nun auch der Tierhalter in Panik verfällt, macht dies die Lage noch schlimmer. Daher sollte man dem Hund auch nicht kopflos hinterherrennen. Es besteht keine Chance, ihn einzuholen und das Tier könnte noch mehr Angst bekommen, wenn nun auch noch die vertraute Person panisch hinter ihm herrennt. „Wir empfehlen Tierhaltern daher zunächst, an der Stelle zu bleiben, an der der Hund entlaufen ist“, sagt TASSO-Mitarbeiterin Sabrina Falke. „Häufig kommen die Hunde nach einer Zeit an genau diese Stelle zurück“, weiß sie zu berichten. Wenn der Vierbeiner auf der üblichen Gassirunde entlaufen ist, kann es auch sein, dass er den Weg nach Hause einschlägt. Am besten informieren Tierhalter von unterwegs aus eine weitere Person, die schaut, ob der Hund zurückgefunden hat.

Während des Wartens sollten wichtige Ansprechpartner informiert werden. Das bedeutet: Den Hund bei TASSO als entlaufen melden und auch der Polizei Bescheid geben. Letzteres sollte jedoch nicht über die Notrufnummer 110, sondern über die Nummer der jeweiligen Dienstelle geschehen, um den Notruf freizuhalten. Auch umliegende Tierheime sowie eventuell der Förster oder Jagdpächter sollten informiert werden.

Wer sich selbst vom Ort des Entlaufens aus auf die Suche begibt, sollte sternenförmig die Umgebung absuchen und immer wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren, bevor eine andere Richtung eingeschlagen wird. So kann der Hund einer geraden Geruchsspur folgen und wird zum Ausgangspunkt zurückgeleitet. Das funktioniert nicht, wenn sein Mensch kurz und quer umher läuft und überall Duftspuren hinterlässt. Wegen der Duftspuren sollten auch Autobahnen, Bahntrassen und andere gefährliche Orte gemieden werden. Denn es besteht die Gefahr, dass der Hund die Spur irgendwo aufnimmt, ihr folgt und sich in Gefahr begibt.

Wenn die Suche vor Ort schließlich erst einmal aufgegeben werden muss und der Tierhalter die Umgebung verlässt, kann es sinnvoll sein, ein Kleidungsstück mit einem vertrauten Geruch zurückzulassen. Wenn das Tier doch noch kommt, riecht es seinen Menschen und bleibt eher in der Nähe. „Ich rate den Tierhaltern zum Beispiel oft, Socken zurückzulassen“, sagt Sabrina Falke. „Das klingt zwar zunächst albern, aber sie riechen sehr intensiv nach dem Menschen und schließlich hat man ja meistens welche an.“

Weiterhin ist es sinnvoll, zu Hause das Gartentor offenstehen zu lassen, falls der Vierbeiner zum Beispiel in der Nacht noch zurückfindet. Auch hier kann ein nach dem vertrauten Mensch riechendes Kleidungsstück für den Hund ein wichtiges Zeichen dafür sein, dass er richtig ist.

Wenn das gesuchte Tier gesichtet wird, ist ebenfalls wieder Ruhe gefragt. Der Vierbeiner befindet sich in einer absoluten Ausnahmesituation und wird vermutlich nicht so reagieren wie sonst. Lautes Schreien und Weinen könnte ihn wieder wegtreiben. TASSO rät daher, sich betont ruhig zu verhalten, sich hinzuknien, dem Hund die Seite hinzuwenden und ihn ganz ruhig und vorsichtig anzulocken.

Natürlich passen diese Tipps nicht für jede Situation und es gibt noch viele weitere Kniffe, die bei der Suche nach einem entlaufenen Hund helfen können. Viele der Ratschläge haben schon zum Erfolg geführt. Darüber hinaus stehen die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale den betroffenen Tierhaltern im Ernstfall rund um die Uhr telefonisch zur Verfügung und helfen weiter.

Quelle: TASSO e.V.

Künstlerin Ursula Oehl

 

Bilderausstellung & Mini-Atelier mit Künstlerin Ursula Oehl im 1. OG der Neutor-Galerie

In der Kunstausstellung im 1. OG werden die neusten Bilder  der Künstlerin Ursula Oehl gezeigt, sowohl abstrakte als auch realistische Werke. „Das Erleben der Farben, die Wahrnehmung der Farbklänge ist der Impuls für künstlerisches Schaffen und führt in eine neue, wunderbare Welt“, sagt Ursula Oehl. Lassen Sie sich von den Werken inspirieren und treffen Sie die Künstlerin höchstpersönlich jeden Tag ab 14:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Nebenbei malt Ursula Oehl live vor Ort Ihr Wunschmotiv mit einer Fotovorlage auf eine Herzbox oder auf Leinwand.

Der Erlös dient dem Tierschutz 

Quelle: Neutor-Galerie

 

   

 

Das ideale Geschenk für den Tierfreund:

Ihr Liebling individuell von Ursula Oehl in der Neutorgalerie gemalt.

Und das haben wir ausprobiert. Wir suchten ein passendes Geschenk für eine liebe Tierfreundin. Es sollte etwas ganz Besonderes sein. Und da ihr Hund Lilly sehr fotogen ist, waren wir mit einem Foto von ihr in der Galerie von Frau Oehl. Hier ist das gelungene Ergebnis:

Übrigens: unsere Anne hat sich riesig über die Überraschung gefreut und das Bild hat natürlich einen ganz besonderen Platz gefunden.