Herzlich Willkommen bei der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V.
„Solange Menschen denken, dass Tiere nichts fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.“ – unbekannt –
Mit diesem Leitsatz versuchen wir, die Welt der Tiere und ihr Leben besser zu gestalten. Die Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. ist der älteste und größte regionale Tierschutzverein. Der Verein wurde im Jahr 1983 gegründet. In diesen vielen Jahren haben unsere Mitglieder ehrenamtlich wertvolle Tierschutzarbeit geleistet. Tausenden von leidenden und in Not geratenen Tieren konnten wir in dieser Zeit helfen.
Einige Infos zu unserem Engagement im Tierschutz finden Sie unter Jahresinfos.
Mit unserer Webseite möchten wir wichtige Info’s und Unterstützung bei vielen Themen geben.
Notrufnummern zu Tierkliniken sowie Hilfe bei entlaufener Haustiere oder beim Fund verletzter Tiere finden Sie in der Rubrik Notruf/Info/Tipps
Tierärztlicher Notdienst im Kreis Wesel: 0800 0060107 (Diese kostenlose Telefonnummer ist ein Zusammenschluss der Tierärzte im Kreis Wesel)
Wir sind überwältigt!
Bei der dm-Aktion „Lust an Zukunft“ habt ihr so fleißig für uns abgestimmt, dass wir in allen drei teilnehmenden dm-Märkten den 1. Platz erreicht haben Damit erhält die Tierhilfe Dinslaken-Voerde e. V. insgesamt 1.800 € für unsere Schützlinge!
Ein riesiges Dankeschön an alle, die für uns abgestimmt und uns unterstützt haben und natürlich an dm für diese tolle Aktion!
Wir freuen uns riesig und sind unglaublich dankbar!
FREIGÄNGER? DANN IST KASTRATION PFLICHT! – IM GANZEN KREIS WESEL!
Wusstest du es? Im gesamten Kreis Wesel gilt die Katzenschutzverordnung:
Freigängerkatzen MÜSSEN kastriert, gechippt und registriert sein
Verstöße können mit Bußgeld bestraft werden
Aber es geht um so viel mehr als nur um ein Gesetz.
Es geht um Tierleid.
Eine einziges unkastriertes Katzenpärchen kann in kurzer Zeit für Dutzende Nachkommen sorgen. Viele von ihnen landen auf der Straße, hungrig, krank, verletzt und meistens sich selbst überlassen.
Kastration verhindert Katzenleid!
Mit einer Kastration leistest du aktiven Tierschutz.
Die Kosten sind das Problem? Dann sprich uns an! Niemand soll aus finanziellen Gründen nicht kastrieren können.
Die Tierhilfe Dinslaken Voerde e. V. unterstützt im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei den Kastrationskosten.
Mareike Tiemann: 0151 14114747
Heike Krause: 0170 9008593
Bitte übernimm Verantwortung. Wir helfen beim Kastrieren.
Auch Bauernhöfe und Firmenmitarbeiter, die Streunerkatzen füttern, dürfen sich angesprochen fühlen.
Altbauhäuschen gesucht von einer Tierschützerin
Wir suchen dringend für eine ruhige Tierschützerin und ihren Samtpfoten ein kleines altes Haus (Kotten oder ähnliches) mit Gartenteil oder wilder Wiese im Grünen. Bevorzugt in Dinslaken, Voerde oder Oberhausen bzw. im Umkreis dieser Städte von 25 km. Eine einfache Ausstattung würde ihr reichen.
Sie würde sich auf Ihr Angebot freuen unter der Telefonnummer: 0178 6259186
allen Spendern und Sponsoren, die uns mit Geld- und Sachspenden unterstützen,
allen Geschäftsleuten und Firmen, die für uns Spenden sammeln,
allen Mitgliedern, mit denen wir immer rechnen können,
allen Helfern, die sich, egal, ob Wind, Regen oder Sonnenschein an unseren zahlreichen Ständen für uns einsetzen,
all denen, die für uns backen, basteln oder stricken,
all denen, die uns Preise für unsere Tombola zur Verfügung stellen,
all denen, die, egal ob Tag oder Nacht, für die Tiere im Einsatz sind,
all denen, die so regelmäßig und unermüdlich die Streunerkatzen und Futterstellen versorgen
einfach allen, die sich so sehr mit Herz und Liebe für den Tierschutz und das Wohlergehen der Tiere einsetzen.
Und ganz egal, wer was geleistet hat, es sind die vielen kleinen Dinge, die etwas Großes bewirken können!
Ohne Euch alle könnten wir das nicht leisten!
Ein riesengroßes D A N K E an euch alle !
Katrin Iskam war mit ihrem Live-Programm „Gärtnern ohne viel Geschiss“ in Dinslaken zu Gast und wir durften uns über eine großartige Spende von 695 € für die Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. freuen! Ein riesiges Dankeschön an Katrin Iskam und alle, die zu dieser tollen Spendensumme beigetragen haben.
Jeder Euro hilft uns dabei, unsere Schützlinge zu versorgen und weiterhin für Tiere in Not da zu sein
695 Mal DANKE!
Ein riesiges Dankeschön an unsere Bus-Sponsoren:
Volksbank Rhein-Lippe eG
E-CHECK PeA Vennemann
Versicherungsbüro Olaf Winterboer
Notfall für 3 Notfelle !!!
Ein herzliches DANKESCHÖN von der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V.
Die Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. möchte sich ganz herzlich für die Unterstützung aller Tierfreunde bedanken. Durch die vielen helfenden Hände, Spenden, Sponsoren, Privat- und Geschäftsleute, die uns das ganze Jahr über geholfen hatten, konnten wir auch wieder vielen Tieren helfen.
Wir sind sehr froh und glücklich, Euch die guten Nachrichten zu überbringen:
Felix, der Wolfsspitz, wurde an seinem Blutohr erfolgreich operiert. Es geht ihm schon viel, viel besser. Jetzt steht noch die Enduntersuchung aus, der wir positiv entgegen sehen. Er hört allerdings trotzdem nur das, was er hören will. Besonders gerne hört er „Leckerchen“. 🙂
Tony, der schwarze Kater, hatte ein stark verletztes Auge, welches nun entfernt wurde. Die Operation hat er gut überstanden und macht nun als Pirat Captain Tony Sparrow die Umgebung unsicher. 😉
Berry, unser Sorgenkater, der von Geburt an unter stark entzündeten Augen litt, hat die Operation an den Augen nun auch tapfer hinter sich gebracht. Im Moment ist es ihm schon möglich, Konturen zu erkennen und die Prognose verheißt sogar noch eine weitere Verbesserung seiner Sehkraft.
Unser herzliches Dankeschön richten wir an alle, die uns mit ihren großzügigen Spenden unterstützt haben. Ihr seid toll. Ohne Eure Hilfe wär das alles nicht möglich gewesen.❤️❤️❤️
Berry
Tony
Felix
Foto: Bürgerhilfe Dinslaken
Wir sagen Dankeschön. ❤️
Der Einsatz für das Ehrenamt wird leider nur ganz selten honoriert. Umso größer ist unsere Freude über den Korb voller Nervennahrung, die uns die Bürgerhilfe-Dinslaken überreicht hat.
Tierärztlicher Notdienst im Kreis Wesel: 0800 0060107
Diese kostenlose Telefonnummer ist ein Zusammenschluss der Tierärzte im Großraum Wesel für den Notdienst außerhalb der Praxiszeiten. Unter dieser Telefonnummer wird die mobile Notrufnummer der bereitschaftshabenden Tierärzte angesagt.
Tierklinik (24-Std.-Notdienst)
Die nachfolgenden Kliniken bieten einen 24-Stunden-Notdienst für alle Fälle.
Eine kurze telefonische Ankündigung ist auf jeden Fall notwendig!
Facebook-Seite: „Igelfreunde und die, die es werden wollen“
Bitte den Notfall mit der Überschrift „Notfall, PLZ XXXXX“ posten – da gibt es in der Regel sehr schnell Hilfe.
Ansprechpartner für Finder hilfsbedürftiger Igel
Igelstationen in Ihrer Nähe können über eine Karte mit Pflegestellen auf der Website bei Pro Igel e.V. erfragt werden.
Weitere Hilfe erhalten Sie über die Suchhilfe bei Facebook.
(Mit freundlicher Genehmigung der Igelfreunde Ruhrgebiet)
GANZ WICHTIG FÜR DEN BESUCH BEIM TIERARZT:
Mähroboter – tödliche Gefahr
Leider kommen immer häufiger Motorsensen und Mähroboter im Garten zum Einsatz, vor allem nachts. Doch diese Gartengeräte können Igel schwer verletzen. Da Igel keine Fluchttiere sind, kugeln sie sich bei Gefahr an Ort und Stelle ein. Und weil Mähroboter Tiere nicht als Hindernis erkennen, werden sie einfach überrollt. Die scharfen Messer durchschneiden Fleisch und Stacheln mühelos. Wenn die Tiere überleben, schleppen sie sich oft schwer verletzt ins Gebüsch, wo sie dann elendig sterben.
Wer auf einen Rasenroboter nicht verzichten will, sollte ihn zumindest nur tagsüber und unter Aufsicht laufen lassen, da die meisten Igel in der Dämmerung aus ihren Verstecken kommen. Hecken und Büsche müssen außerdem vor Gebrauch immer kontrolliert werden. Im Zweifel sollten Tierfreunde auf derartige Gartenhelfer aber eher ganz verzichten.
Greifen Sie deshalb lieber zum Rechen oder zur Harke und lassen Sie Laubhaufen als Unterschlupf für Insekten und Igel liegen. Falls Sie Gartenabfälle doch entsorgen wollen, gehen Sie bitte vorsichtig vor. Schauen Sie erst nach, ob sich ein Igel darin niedergelassen hat. Ein gesunder Igel hat dann die Chance, zu flüchten und kann sich ein neues Quartier suchen.
Igel im Winter und allgemeine Tierfallen
Wer einen Igel findet, der unter 500 g wiegt, sollte sich mit der Igelhilfe, mit einem Tierarzt oder mit uns in Verbindung setzen, denn die Überwinterung sollte dann in geschützter Umgebung stattfinden.
Achtung Igelfalle: Ganz häufig sind Kellerschächte nicht bis an die Häusermauern mit Gitterrosten abgedeckt, die Igel können dort hineinfallen und sich nicht mehr selbstständig befreien und werden qualvoll verenden.
Außerdem sollte jeder daran denken: Konserven-Dosen zusammenzudrücken, denn geraten die Igel einmal dort hinein, können sie selten wieder selbstständig dort heraus. Selbst Dosen, die ausgespült werden oder in gelben Säcken sind, werden von hungrigen Igeln inspiziert.
Das Interesse gilt übrigens auch Katzen.
Eine schreckliche Tierfalle sind auch nicht abgedeckte Regentonnen. Dort ist bei meiner Nachbarin ein Eichhörnchen qualvoll ertrunken. Ein simpler Tip – einfach ein Brett hineinstellen und die Tiere können sich selbst befreien.
Marder
Viele Hausbewohner:innen sowie Autofahrer:innen werden von der Anwesenheit eines Steinmarders belästigt.
Für Fragen zu diesem Themenbereich stehen die Marderbeauftragten der Kreisjägerschaft Wesel zur Verfügung.
Kontakt rechtsrheinisch: Lars Sandrowski, Mobil: +491716837218, Email: lars@sandrowski.de
Kontakt linksrheinisch: Konrad Niehues, Mobil: +491705507016, Email: nieh2konrad@aol.com
Beide Marderbeauftragte können Ihnen ausschließlich beim Thema Marder helfen.
Bitte wenden Sie sich bei Igeln an den bundesweiten Igel-Notruf 0800 723 57 50
Eichhörnchen
Zentrale bundesweite Telefonnummern:
Eichhörnchen Schutz e.V.: +4917655376864
Eichhörnchen-Notruf e.V.: +4970020020012
Von dort aus wird man weitergeleitet zu der Station in Wohnortnähe
Bitte unterschreiben Sie beides, die Beitritts- und die Datenschutzerklärung!
Auch hier noch einmal folgender Hinweis: Unser Verein schließt keine Mitgliedschaften am Telefon oder an der Haustüre ab !!!! Diese Art der Anwerbung neuer Mitglieder ist in unseren Augen unseriös. Wir möchten uns daher ausdrücklich davon distanzieren.
Wir sind regelmäßig auf Stadtfesten, Märkten und ähnlichen Veranstaltungen vertreten, um über unsere Tierschutzarbeit zu informieren und aufzuklären.
Und dafür zu plädieren, dass ein angeschafftes Haustier keine „Sache“ ist, die man lediglich zum Spielen und zum Zeitvertreib anschafft, und die dann nach Belieben und Laune einfach „entsorgt“ werden kann, sondern dass es ein Mitglied der Familie ist, dem Liebe und Respekt entgegengebracht werden sollte.
Denn oft genug landen Tiere, die unüberlegt angeschafft wurden als „Wegwerfartikel“ im Tierschutz. Und leider glauben immer noch sehr viele Menschen, dass ein Tier aus dem Tierschutz einen „Knacks“ hat oder sonstwie geschädigt ist.
Die Vermittlung dieser Tiere ist sehr schwer. Eher wird ein neues Tier angeschafft, als dass man sich ein „gebrauchtes“ Tier zulegt.
Doch jedes Tier, und gerade die, die es leider nicht so gut haben, einen schönen Platz als Familienmitglied zu haben, und aus welchen Gründen auch immer im Tierschutz gelandet sind, sollte eine zweite Chance bekommen. Eine ehrliche Chance bei tierlieben Menschen, die bereit sind, sich auf das Tier einzulassen und genau wie das Tier kompromissbereit sind, sich auf eine neue und hoffentlich dauerhafte lebenslange neue Mensch-Tier-Beziehung einzulassen.
In diesem Sinne bitten wir jeden, der sich mit dem Gedanken trägt, ein Tier anzuschaffen, sich vorher in aller Ruhe und ausgiebig zu informieren, welche Ansprüche die einzelnen Tiere haben und welches am besten zu einem selbst und seinem Umfeld passt. Und wir legen jedem wirklich wärmstens ans Herz, einem Tier aus dem Tierschutz eine zweite echte Chance zu geben.
Wir sind dringend auf Futterspenden angewiesen, um unsere Futter- und Pflegestellen versorgen zu können und möchten uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung bedanken.
Mit unserem Vereins-Pkw (VW Crafter) bieten wir – insbesondere für Firmen und Unternehmen – die Möglichkeit der Werbung.
Mit Ihrem Logo- oder Werbeplakat auf unserem Pkw haben Sie eine mobile Werbeplattform. Wir sind im gesamten Kreisgebiet im Rahmen von Aktionen und Veranstaltungen sowie im Tierschutz-Einsatz unterwegs. Sprechen Sie uns einfach an.
Hier ist noch jede Menge Platz für Ihre Werbung!
Und so könnte das aussehen:
Vielen lieben Dank für die Unterstützung der folgenden Unternehmen:
Volksbank Rhein-Lippe eG
E-CHECK PeA Vennemann
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, uns und unsere Arbeit zu unterstützen:
Spenden:
– Geldspenden – Sachspenden – Futterspenden
Tombola-Preise:
Für unsere Tombola-Veranstaltungen suchen wir auch gerne Spender und Sponsoren, die uns hierfür etwas zur Verfügung stellen.
Veranstaltungen/Jubiläen:
Sie planen für Ihre Firma oder im Privaten eine Veranstaltung oder feiern ein Jubiläum? Falls Sie dies zugunsten der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. tun möchten stehen wir Ihnen gerne hilfreich zur Verfügung.
Da Katzen auch mal gerne ihr Revier großräumig erkunden ist nicht gleich jede Katze in Ihrem Garten eine Fundkatze.
Auch wenn eine Katze ein Zuhause hat, so ist sie oftmals nicht abgeneigt auch mal anderweitig nach Leckerchen zu betteln oder Streicheleinheiten einzufordern.
Daher sollte das Tier zunächst beobachtet werden, ob es gepflegt und gut genährt aussieht.
Akuter Handlungsbedarf besteht allerdings, wenn die Katze sehr abgemagert ist, einen sehr ungepflegten Eindruck macht, es offene Wunden gibt oder die Katze sonstige Verletzungen hat.
Dann ist die örtliche Ordnungsbehörde oder aber die Polizei die erste Stelle um Fundtiere zu melden. Ansonsten natürlich auch das örtliche Tierheim oder die örtliche Tierschutzorganisation. (Siehe hierzu auch unter der Sparte – Ansprechpartner Fundtiere)
Vielleicht wird das Tier ja irgendwo vermisst – gleichen Sie ggf. Suchmeldungen vermisster Tiere ab.
Und ganz wichtig im Falle eines Fundtieres: Lassen Sie auf jeden Fall überprüfen, ob die Katze ggf. gechipt ist oder tätowiert.
Dies kann von jedem Tierarzt – kostenlos – überprüft werden.
Was tun, wenn ein Tier Hilfe benötigt?
Natürlich freuen wir uns immer wieder, wenn sich viele Menschen aktiv im Tierschutz einsetzen. Nicht wegsehen – Fälle melden, wenn sich ein Tier in Not befindet – ist schon einmal ein sehr guter Anfang.
Personen, die hilfsbedürftige Tiere finden, sollten sich unbedingt – sofern nicht unverzüglich eingegriffen werden muss – zunächst an zuständige Behörden (Veterinär-, Naturschutz- und/oder Jagdbehörde der Stadt bzw. Landkreises, Auffangstationen oder Tierschutzvereine wenden. Falsches Handling kann schwerwiegende Folgen haben – sowohl für das Tier (Stress, Panik usw). als auch für die beteiligten Personen (Verletzungsgefahr, Zoonosen usw.). Siehe dazu auch: Ansprechpartner Fundtiere
Sollten Sie ein Tier sehen, das sich akut in Not befindet, ist es zuerst wichtig, das Tier zu sichern. Bitte achten Sie dabei auch auf Ihre eigene Gesundheit. Hunde, Katzen, Nagetiere und Wildtiere (dazu gehören z.B. Eichhörnchen, Tauben usw.) bekommen Angst und können beißen. Solch ein Biss sollte unbedingt zeitnah ärztlich versorgt werden. Vorsichtshalber können Sie sich mit Handschuhen schützen. Oftmals reicht es schon, das Tier mit einer Decke oder einem Handtuch zu sichern und notfalls in einem Pappkarton (Löcher zum Atmen nicht vergessen) unterzubringen. Bitte waschen bzw. desinfizieren Sie Ihre Hände danach.
Befindet sich das Tier in Wohnungsnähe, könnte es z.B. in einem Kellerraum, Garage oder Gartenschuppen gesichert werden. Ansonsten haben wir Lebendfallen für Katzen bzw. kleine Hunde. Man sollte die Tiere zuerst darin anfüttern, damit sie sich daran gewöhnen. Danach wird die Falle „scharf gestellt“ und schließt sich, wenn sich das Tier darin befindet. Auch in diesem Fall sollte die Vorgehensweise vorher genau abgestimmt werden.
WICHTIG IST VOR ALLEM: NICHT WEGSEHEN UND HILFE HOLEN!
Vogel gefunden?
Wenn Sie einen Vogel gefunden haben, der Ihnen verletzt, krank oder hilflos erscheint, können Sie ihn aufnehmen und in einen Karton mit Luftlöchern und mit einer Bodeneinlage, z.B. auf ein Handtuch setzen.
Vielleicht erholt sich der Findling innerhalb kurzer Zeit oder über Nacht und Sie können ihn am Fundort freilassen.
Wenn Sie keine Auffang- oder Pflegestation erreichen und eine tiermedizinische Versorgung benötigen, wenden Sie sich gegebenenfalls an die nächstgelegene tierärztliche Praxis oder an einen tierärztlichen Notdienst, deren Leistungen Ihnen aber meist in Rechnung gestellt werden. Dabei anfallende Kosten können wir nicht erstatten oder übernehmen. Sie sind als „Besitzer*in“ des Vogels dann leider auch selber für die Übernahme der Kosten verantwortlich.
Manche gefiederten Findlinge können sich noch mit ihren spitzen Krallen oder dem Schnabel wehren. Dann sollten Sie Handschuhe anziehen oder ein Handtuch o.ä. über den Vogel legen. Wenn sich ein freilebender Vogel nicht wehrt oder nicht versucht zu flüchten, ist er meist stark geschwächt bzw. schwer verletzt oder einfach noch nicht richtig scheu.
Nackte oder kaum befiederte Jungvögel sollten zurück ins Nest gesetzt werden, falls auffindbar und möglich. Kommen die Elternvögel danach zurück zum Nest und füttern ihren Nachwuchs weiter, ist die Rettung optimal gelungen. Kommen auch nach längerer Wartezeit keine Elternvögel zurück, kann man versuchen, solche Jungvögel bei anderen Elternvögeln derselben Vogelart ins Nest zur Adoption dazu zu setzen.
Fast vollständig befiederte Jungvögel, die kaum noch Flaumfedern aufweisen, verlassen ihr Nest oft naturgemäß frühzeitig und machen sich auf Erkundungstour. Sie kennen noch keine Gefahren und warten auf die nächste Fütterung durch ihre Eltern. Man sollte sie in einen sicheren Grünbereich in die Nähe des Fundortes setzen. Dort rufen sie meist nach ihren Eltern, von denen sie dann bald wieder gefüttert werden.
Vögel haben keinen sehr empfindlichen Geruchssinn und stören sich nicht an menschlichem Geruch, so dass die Jungvögel auch nach dem Umsetzen in der Hand eines Menschen von ihren Eltern wieder angenommen und gefüttert werden. Bitte lassen Sie Jungvögel daher möglichst in der Natur. Nur bei ihren Eltern haben sie die besten Chancen!
Haben Sie den Verdacht oder sogar beobachtet, dass ein Vogel illegal verletzt oder getötet wurde, z.B. in einer Falle gefangen oder vergiftet wurde, machen Sie einige Fotos von dem Vogel am Fundort in der Falle oder vom Giftköder. Verändern Sie nichts an dem Vogel oder an der Fundstelle. Rufen Sie bitte unter dem Notruf 110 die Polizei und melden den Verdacht auf eine Straftat. Vergiftete Vögel, die dann noch leben, bringen Sie bitte nach Freigabe durch die Polizei sofort zu einem Tierarzt bzw. einer Tierärztin. Gestorbene Vögel sollten an ein Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt CVUA mit einem kurzen Bericht über den Fund eingesandt werden.
Sollten Sie einen toten Vogel gefunden haben, der an einer Infektion (z.B. Geflügelpest) gestorben sein könnte, benachrichtigen Sie bitte das zuständige Kreisveterinäramt, das sich um die Abholung kümmert. Sie können einen toten Vogel auch an ein Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt CVUA mit einem kurzen Bericht über die Fundumstände einsenden.
Bitte bringen Sie in Ihrem Bundesland oder im Ausland gefundene Vögel in die nächstgelegene zuständige Einrichtung innerhalb des betreffenden Bundeslandes bzw. vor Ort. Siehe www.wildvogelhilfe.org
Trägt der gefundene Vogel einen Ring am Fuß oder eine andere Markierung (z.B. Halsring, Flügelmarke, Sender auf dem Rücken), können Sie ihn uns gerne melden oder bringen. Wir versuchen dann, die Herkunft zu ermitteln:NABU Vogelschutzzentrum
Sollten Sie einen domestizierten Vogel (Sittich, Papagei etc.) finden – erstmal sichern, evtl. mit Kescher und vorläufig unterbringen. Es eignet sich auch hierbei ein Karton mit Luftlöchern. Bringen Sie diesen Vogel bitte zu einem Tierarzt. Oftmals wird der Vogel vermisst und auf Facebook gesucht. Machen Sie bitte Fotos des Tiers und – wenn möglich – auf Facebook veröffentlichen oder aber den Fund bei TASSO (+49 6190 937300) melden. Der Vogel hat größtenteils einen Ring, der Fund kann dann der ZZF-Ringstelle (+49 611 447553-24, 9-13 Uhr) oder dem Deutschen Kanarien und Vogelzüchterbund e.V.(+49 0176 99033690) gemeldet werden.
Die ersten drei Bilder zeigen Hühner aus einem Legebetrieb, die normalerweise nach 1 Jahr, max 1,5 Jahren als „Legemaschine“ ausgedient haben und dann dem Schlachter zugeführt werden.
Denn nach dieser Zeit rechnet sich die Legeleistung im Verhältnis zu den Futterkosten nicht mehr. Die Tiere werden unrentabel.
Diese Hühnerdamen haben jedoch Glück gehabt und wurden von der Initiative „Rettet das Huhn“ übernommen. Diese Initiative finanziert sich ausschließlich durch Spenden.
Die Hühner werden an private Hühnerhalter weitervermittelt. So wird den „ausgedienten“ Hochleistungs-Legehennen noch ein artgerechtes und glückliches Hühnerleben ermöglicht.
Und wie man hier sieht – sie gedeihen prächtig.
Viel Auslauf, viel frische Luft und Sonne.
Und vor allem – sie werden – auch wenn sie mal kein Ei legen – geliebt und gehätschelt ?