Immer neue Fälle von illegalem Welpenhandel

 

Einer noch laufenden Auswertung des Deutschen Tierschutzbundes zufolge hat sich die Zahl der bekannt gewordenen, illegal gehandelten Hunde von 2019 zu 2020 mehr als verdoppelt. Noch immer werden betroffene Tiere für das vergangene Jahr gemeldet – und auch 2021 reißen die Fälle nicht ab. Die Tierheime spüren die Folgen ganz akut: Welpen müssen mühevoll und mit viel Liebe aufgepäppelt werden. Doch viele der schwer kranken Tiere überleben ihr Martyrium nicht.

„Neben dem seelischen Leid, das die Welpen erleiden müssen, kommt es bei vielen zu schweren Krankheitsverläufen. Durch die widrigen Haltungsbedingungen in den ‚Zuchtfabriken‘ entsteht ein enormer Infektionsdruck, gleichzeitig werden die Tiere nicht geimpft oder überhaupt medizinisch versorgt und zusätzlich viel zu früh vom Muttertier getrennt“, erklärt Dr. Romy Zeller, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Wenn die Welpen beschlagnahmt oder aus Kostengründen von ihren neuen Haltern in Deutschland wieder ausgesetzt oder abgegeben werden, landen sie im Tierheim. Weil die gesetzlich vorgeschriebene Tollwutimpfung in der Regel fehlt oder die Welpen hierfür noch viel zu jung sind, müssen sie zunächst in Quarantäne – teilweise monatelang. „Die Tierheime stemmen die intensive Versorgung der Tiere und oftmals auch die Kosten. Die Tierschützer vor Ort kämpfen um jedes Leben– und müssen dennoch oft genug erleben, dass es die geschwächten Welpen nicht schaffen“, so Zeller. Sie stellt klar: „Jeder, der Tiere über das Internet kauft, macht sich mitverantwortlich an deren Leid und Tod!“

Auswertung: Zahlen steigen weiter an

Nach jetzigem Stand der noch laufenden Auswertung des Deutschen Tierschutzbundes sind dem Verband 2020 mindestens 160 Fälle von illegalem Heimtierhandel bekannt geworden. Betroffen waren rund 1.200 Tiere – davon über 1.000 Hunde. Im Vergleich zu 2019 hat sich die Zahl der Fälle verdoppelt und die Zahl der betroffenen Hunde sogar mehr als verdoppelt – fast schon verdreifacht. Insbesondere im November und Dezember 2020 schossen die Zahlen nach oben: Allein in diesen zwei Monaten des Lockdowns zählte der Tierschutzbund 50 Fälle mit 296 betroffenen Tieren, davon 268 Hunde. Dabei stellen diese vorläufigen Zahlen nur die Spitze des Eisbergs dar. Die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher liegen.

Tierheime helfen. Helft Tierheimen!

Im Rahmen der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ informiert der Deutsche Tierschutzbund unter anderem über die Auswirkungen der Corona-Krise auf den illegalen Welpenhandel, die Gefahr von Online-Angeboten, das damit verbundene Tierleid und die Herausforderungen für die Tierheime. Mehr dazu unter: www.tierheime-helfen.de/welpenhandel

(Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.)

Presse

Presseartikel

Nachfolgend einige „Tierhilfe-Artikel“ aus der lokalen Presse:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Rheinische Post vom 02.03.2021


Verletzter Storch konnte gerettet werden

Am Samstag, den 03.08.2019, fiel Passanten ein verletzter Storch in einem Feld in Spellen auf, der zur Rheinstraße laufen wollte. Da nicht nur der Storch, sondern auch der Straßenverkehr dadurch gefährdet war, hatte sich eine Tierschützerin der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. und ihr Ehemann des Tieres angenommen.

Sie fingen ihn ein und brachten den Storch zum Tierarzt nach Schermbeck. Dort musste leider dem Vogel der Flügel amputiert werden. Am nächsten Tag konnte er zu Artgenossen in die Anholter Schweiz, wo er jetzt lebt.

Ein großer Dank gilt dem Ordnungsamt Voerde, das die Kosten hierfür anstandslos übernommen hat. Wir sind immer wieder froh, das Ordnungsamt Voerde zu haben, von denen wir jederzeit Hilfe erfahren. Auch ein Amt braucht mal ein Lob.

Veröffentlicht mit einem Artikel in der NRZ am 14.08.2019


 

Foto: Helmut Scheffler

Wer kann 25 Schafen ein neues Zuhause geben?

Normalerweise gibt Doris Knipping herrenlosen Tieren ein Zuhause. Doch diesmal wendet sich die Bestenerin an die Bevölkerung, um Personen zu finden, die bereit sind, einzelne oder mehrere Schafe einer 25-köpfigen Herde aufzunehmen, weil die bislang zur Verfügung stehende Freifläche nicht mehr genutzt werden kann.

Hier geht es weiter zu dem Artikel von „Schermbeck online“


 

Quelle: NRZ am 07.03.2019


Quelle: NRZ am 03.01.2019


NRZ vom 11.12.2017


Tierhilfe Dinslaken-Voerde: engagierte Hilfe für kleine und größere Not(felle)

DINSLAKEN/VOERDE. „Solange Menschen denken, dass Tiere nichts fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.“

Der Leitsatz der Tierhilfe Dinslaken-Voerde ist für die Vorsitzende Mareike Tiemann und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter enorm wichtig.

„Wenn ich in Not geratenen Tieren helfen kann, dann mache ich das. Das kann dann in speziellen Fällen auch ausnahmsweise mal grenzüberschreitend sein. In Duisburg oder anderswo“, erklärt die Tierliebhaberin.

Von Nadine Scholtheis

Seit 33 Jahren kümmert sich die Tierhilfe Dinslaken-Voerde liebevoll um Fundtiere, Notfälle und zu einem kleinen Teil auch um Vermittlungstiere. Eng arbeitet Mareike Tiemann und ihr Team dabei mit dem Tierheim Bottrop zusammen. Einen großen Teil der ehrenamtlichen Arbeit macht das Einfangen von wilden Katzen aus. „Diese werden dann von unseren kooperierenden Tierärzten kastriert und anschließend nach ca. 1-wöchigem Genesungsaufenthalt wieder freigelassen“, so Mareike Tiemann. „Manche Tiere, die mir besonders ans Herz gewachsen sind, versuche ich dann auch selbst in gute Hände zu vermitteln.“ Für die Arbeit mit den Tieren ist die Vorsitzende viel im Einsatz. Häufig sogar Tag und Nacht. Daher werden immer helfende Hände gesucht.

Wer Interesse hat, die Tierhilfe durch ehrenamtlichen Einsatz zu unterstützen, kann sich gerne bei Mareike Tiemann unter Ruf: 02858-6431 melden. Vorab kann man sich einen Überblick über die Arbeit des Vereins unter www.tierhilfe-dinslaken-voerde.eu machen. Dort finden sich auch die Angaben zur Beitrittserklärung sowie zum Spendenkonto.

Übrigens: Jeden 1. Mittwoch im Monat um 20 Uhr treffen sich die Mitglieder in der Gaststätte „Zur Kutsche” in Voerde, Grutkamp / Ecke Bahnhofstraße. Auch wer noch kein Mitglied ist, aber Interesse hat, den Verein kennen zu lernen, ist herzlich eingeladen mal vorbeizuschauen. Das nächste Treffen findet am 5. August statt.

In diesem Jahr ist die Tierhilfe bei mehreren Veranstaltungen mit einem Infostand vertreten. So auch bei den DIN-Tagen am 29. und 30. August, beim 2. Dinslakener Pfoten-Festival im Freibad Hiesfeld am 6. September, am 27. September beim Klöntag in Hiesfeld und zeitgleich am 27. September auch beim Gewerbefest in Voerde (Grenzstraße). Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

(Quelle: Online-Ausgabe des Stadt-Panorama Duisburg vom 21.07.2015)

Wie sich eine Frau aus Gahlen für streunende Katzen einsetzt

Doris Knipping mit Kater Willi. Er ist inzwischen kastriert, einst streunte er am Marienhospital in Wesel um den Block. Sein Alter wird auf 15 Jahre geschätzt.Foto: Marc Albers

Doris Knipping engagiert sich für streunende Katzen. Ihr Antrieb: Sie hat das Elend der Tiere vor der eigenen Haustür beobachtet. Seitdem setzt sie sich für den Schutz der Tiere ein, lässt sie kastrieren und vermittelt die Streuner in liebevolle Hände. Es ist keine leichte Aufgabe.

Sie streunen über Campingplätze, durch Schrebergärten, über Friedhöfe und Industriegelände. Häufig geht es den Tieren elend, weil sie so viele sind, weil sie sich unkontrolliert vermehren. Eine, die das verhindern möchte, ist Doris Knipping. Die Gahlenerin verbringt Stunden auf Plätzen, um Streunerkatzen einzufangen und sie kastrieren zu lassen. Erst im Sommer hat sie auf einem Campingplatz in Gahlen einige Katzen gefangen, kastrieren lassen und 40 Junge in die Obhut eines Tierheims in Bottrop gegeben. „Manchmal ist es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, sagt sie.

Eigentlich hat es mit der Suche nach einem neuen Hund begonnen. Doch statt des Hundezwingers zog Doris Knipping das Katzenhaus an. Dort blieb sie hängen und aus einer Beobachterin ist eine ehrenamtliche Mitarbeiterin im Bottroper Tierheim geworden. Und hier sah sie, wie schlecht manche Katzen zurecht waren. Die Bilder ließen sie nicht mehr los und so schaute sie sich zuhause in Gahlen um und entdeckte Katzen, die sie kastrieren ließ.

Manche Katzenpopulationen leben wie in südlichen Ländern

Nicht lang und Nachbarn und Freunde baten Doris Knipping um Hilfe. Und dann die Camper und Gartenbesitzer. „Ich war schockiert, als ich festgestellt habe, dass die Vermehrung nicht nur auf den Bauernhöfen stattfindet, sondern dass es hier Katzenpopulationen gibt, die leben wie in den südlichen Ländern“, berichtet die einstige Lehrerin.

Ihr Engagement ist zeitaufwendig. Sie fährt zu den Plätzen, wartet auf die Katzen und bemüht sich, sie zusammen mit ihren Babys einzufangen. Dann bringt sie sie zu einem Tierarzt, betreut sie nach der Operation und versucht sie anschließend weiterzuvermitteln. Und auch die Babys versucht sie bei Privatpersonen oder im Tierheim unterzubringen. Das wird immer schwieriger, die Tierheime sind voll.

Zusammenarbeit mit weiteren Tierschützern

Eine Zeit lang hat Doris Knipping die Kastrationen aus eigener Tasche gezahlt oder Spenden erhalten. Inzwischen arbeitet sie mit den Tierfreunden Bottrop und der Tierhilfe Dinslaken Voerde zusammen. Auch der Erlös des ersten Gahlener Bauernmarktes ging an die engagierte Frau.

Sie würde sich eine Kastrationspflicht wünschen, wie es sie in einigen Städten bereits gibt. Zudem kritisiert sie das Fütterverbot, das der Kreis Wesel ausgerufen hat. Hier gilt: Wer Streunerkatzen füttert, ist für sie verantwortlich und muss auch für die Kastration sorgen.

Doris Knipping befürwortet eher die kontrollierte Fütterung. Denn nur so kann sie auch die Katzen einfangen, um sie kastrieren zu lassen. Eine Kastration kostet zwischen 80 und 100 Euro – wer will das zahlen, wenn ihm die Katze nicht gehört?

Denise Ludwig

Quelle: Online-Ausgabe der NRZ – Der Westen vom 19.11.2013

Bettinas Gnadenhof in Spellen

Bettina Janssen

Bettinas Liebe zu Tieren startete in frühester Kindheit. Wellensittiche und Hamster haben die Stadtwohnung von Bettinas Eltern bevölkert. Angefangen hat alles mit einem Hund namens Blacky, der adoptiert wurde, als Bettina 10 Jahre alt war. Der Grundstein zur Tierliebe wurde also schon durch ihre Großeltern und Eltern gelegt.

Bettina als Teenager mit ihrem ersten Pferd Anka

Ein paar Jahr später, von der Stadt aufs Land nach Spellen gezogen, boten sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten. Ein trächtiges Pferd namens Anka hat Bettinas Herz im Sturm erobert.

Die Eltern wollten das Fohlen verkaufen. Das war ganz klar. Cayenne, so wurde das Fohlen genannt, blieb allerdings auf dem Hof und wurde 33 Jahre alt, Anka, die Mama, sogar 38 Jahre alt.

Beide Pferde hatten ein tolles Leben bei Bettina auf dem Hof.

Bettina hat in der Reitschule das herkömmliche Reiten (Dressurreiten) gelernt, stieg dann aber nach einigen Jahren aus Überzeugung der anderen Reitweise zum Wohle des Pferdes auf das Western Reiten um. Im Laufe der Jahre kam auch der ein oder andere Turniergewinn dazu. Bettina ist bescheiden geblieben und ihre Turnierambitionen wurden nie dem Gewinn geschuldet, sondern immer aus Spaß an der Freude für Pferd und Reiter. Auf Turnieren wurde ab und an im Pferde Anhänger oder Zelt übernachtet und die Dusche war ein Kanister kaltes Wasser am Morgen. „Schön war die Zeit.“ sagt sie.

Bettina tut alles für ihre Tiere, oftmals über ihre Grenzen hinaus. Sie ist berufstätig, versorgt vor der Arbeit alles was so kreucht und fleucht mit Futter und Medizin auf dem Hof.

Bettinas Lebenspartner Udo, der eigentlich ein Stadtmensch ist, war von Anfang an eine wertvolle Stütze. Ab dem späten Nachmittag übernimmt er die weiteren anfallenden Arbeiten wie misten, füttern, Wasser geben, einstreuen, Dinge reparieren. Nach seinem Vollzeitjob, wohlgemerkt. Sein Wecker klingelt um 3 Uhr morgens. Bettina stößt direkt nach Feierabend hinzu.

Trotz all der Arbeit kommen die Streicheleinheiten bei allen Tieren niemals zu kurz.
9 Pferde, 13 Katzen und ein Hund sind feste Mitbewohner auf Bettinas und Udos Gnadenhof.

Neben Anka, Cayenne, Simona, Mazhindira, Bint Ras Aswad und Kira, die auf dem Gnadenhof im Laufe der Zeit über die Regenbogenbrücke gegangen sind, ist Tuffy mit ihren 30 Jahren die älteste Pferdedame auf dem Hof.

 

Miss Tuff Tiger, genannt Tuffy, Quarter Horse
Tuffy wurde bereits im Alter von 10 Jahren totgeschrieben. Sie wurde zu einem unreitbaren Pferd trainiert, ohne Rücksicht auf Verluste. Sie wurde dann verkauft, weil sie nicht mehr geritten werden konnte. Die tierärztliche Diagnose lautet Hufrollenentzündung Stufe 4 (Endstadium), COB, Arthrose und im hohen Alter kamen noch Herzprobleme hinzu.

Joejoe, Felix und Tuffy (v.l.n.r.)

Felix und Tuffy

Trotz allem lebt Tuffy ein glückliches Leben auf dem Gnadenhof. Tuffys liebster Freund ist Felix. Die beiden schmusen oft miteinander. Die beiden geben ein wirklich hübsches Paar ab.

Tuffy

 

Felix
ist mit seinen 23 Jahren der Chef im Stall.
Der schöne Araber hat einen schwierigen Charakter und fand durch Zufall den Weg zum Gnadenhof. Felix hat von Anfang an einen Seelenverwanden auf dem Hof gefunden, den kleinen Toin.

Sunny und Felix

 

Toin ist ein Shetland Pony, der auf dem Hof „vergessen wurde“ und Bettina auf Nachfrage geschenkt wurde. Toin und Felix als Kumpels nebeneinander zu sehen ist ein unbeschreiblich schönes und zugleich lustiges Bild. Obwohl Felix anderen Pferden (außer Tuffy) eher kritisch gegenüber steht, darf Toin alles, sogar ganz dicht neben ihm fressen.

Der große Araber und der kleine Shetty – Freunde fürs Leben.

Toin

 

Fritz, 24 Jahre alt, Tinker-Pinto Mix, ereilte ein ähnliches Schicksal. Er erlitt ein Fesselbeinbruch, der bei seinen Vorbesitzern nicht ärztlich versorgt wurde. Dadurch versteifte sich das Fesselgelenk. Arthrose war die Folge. So landete er bei einem Händler, der ihn an eine Reitschule verkaufen wollte mit dem Wortlaut: „Der soll so lange laufen, wie er kann. Wenn nichts mehr geht, geht er in die Wurst.“ Daraufhin fand Fritz den Weg zu Bettina und nicht zum Metzger. Auf Grund von massiven Darmproblemen bekommt Fritz Spezialfutter und die medizinische Versorgung, die er braucht. Fritz ist eher ein Einzelgänger, aber zu allen Pferden sozial eingestellt.

Fritz

Fritz und Linus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Joejoe, ein Welsh Pony, wird auf 25 Jahre geschätzt und ist an EMS erkrankt. Bedingt durch diese Stoffwechselkrankheit, bekommt er hin und wieder Rehe–Schübe. Damit durch das EMS keine weiteren gesundheitlichen Schäden eintreten, darf er nur Spezialfutter fressen und muss auf viele Leckereien verzichten. Äpfel und Möhren zum Beispiel sind für Joejoe tabu.

Joejoe

 

 

Alex
Das gleiche Schicksal der Stoffwechselerkrankung teilt Alex. Die Krankheit nennt sich Cusching. Auch Alex erhält Spezialfutter. Gesundheitliche Folgen durch Cusching sind bei Alex zum Glück bislang noch nicht eingetreten. Alex ist ein ehemaliges Springpony und in der Vergangenheit gestürzt. Seine Springkarriere war somit vorbei. Er wurde daraufhin als Freizeitpony an verantwortungslose Menschen verkauft.
Bettina hat zuvor noch nie ein Pferd mit so traurigen Augen gesehen. Also kaufte sie ihn. Auf dem Gnadenhof hat Alex sein neues zu Hause gefunden. Mehrere osteopathische Eingriffe waren nötig, um seinen Schiefstand zu verbessern.

Alex

Sunny und Alex

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hugo und Sofie
beide ca. 16 Jahre alte kleine Ponies wurden aus einer Garage verkauft. Drei Ponies teilten diese Garage als Stall. Hugo und Sofie hatten einen dermaßen großen Unterbiss. Die Zähne waren so lang, dass das Heu nicht mehr zermahlen werden konnten. Dementsprechend dünn hat Bettina sie übernommen. Der Pferdezahnarzt wurde konsultiert und hat alle Zähne gerichtet. Jetzt traben die beiden glücklich und gesund zwischen den anderen Pferden.

Sofie

Hugo und Sofie

 

 

 

 

 

 

 

Sunny
Das Shetland Pony Sunny ist mit ihren 4 Jahren die Jüngste im Stall. Sie stand bei Bettina als Einstaller. Irgendwann wurde Sunny dem ehemaligen Besitzer zu viel und sie sollte verschenkt werden.
Obwohl Bettina und Udo aus finanziellen Gründen und natürlich aus Gründen der Mehrarbeit, die ein weiteres Pferd machen würde, kein Tier mehr aufnehmen wollten, hat Sunny hier ihr festes Für-immer-Zuhause gefunden.
Ein weiteres Mal hat das Herz über den Verstand gesiegt, welch großes Glück für Sunny.

Felix und Sunny

Sunny

 

 

 

 

 

 

 

 

Asco, 16 Jahre alt, seines Zeichens Hofhund und freundlicher Couch Potatoe, ist ein weiteres Mitglied der Familie. Mit 8 Jahren wurde Asco Bettina von einem Reiterhof überlassen und bestand nur noch aus Haut und Knochen. Er war dankbar für jedes bisschen Futter und Zuwendung.
Bettina hat ihn anschließend aufgepäppelt. Asco benötigt Herztabletten und litt in diesem Jahr an einer Lungenentzündung. Bei einer angeordneten Blutuntersuchung wurde festgestellt, dass sämtliche Werte sehr schlecht waren, besonders die Leber- und Nierenwerte. Er war dem Tod näher als dem Leben und war durch eine sehr gute andauernde medizinische Versorgung wieder über eine lange Zeit ein aktiver Hund – zum Erstaunen der Tierärzte. Leider ist Asco in diesem Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir werden Asco nie vergessen.

Asco

 

 

Guido, Steward, Balou und Gina sind die Hauskatzen von Bettina und Udo.

Guido wurde als Baby mit vier Wochen von Bettina auf der Straße gefunden. Er war schwer krank, hatte verklebte Augen und Katzenschnupfen. Mehrere Tierarztbesuche waren nötig. Er hat es geschafft und ist mittlerweile der dickste Kater von allen. Bettina zog Guido mit der Flasche groß, dementsprechend stark ist auch die Bindung der beiden.

Ein ganz anderer Charakter ist der Straßenkater Steward, der in jungen Jahren schon um sein Futter betteln musste. Er ist jedem Spaziergänger miauend hinterhergelaufen, doch niemand hat ihn beachtet. Eine Freundin von Bettina nahm sich dem Kater an und brachte ihn zu Bettina. Seitdem muss er nicht um Futter betteln. Er liebt Menschen und ist ein sehr verschmuster Kater. Außerdem sieht er aus wie Batman.

Balou war ein super-scheuer Streuner und wurde von Bettina draußen gefüttert. Eines Tages fand Bettina den Kater verletzt vor. Sie fing ihn ein, brachte ihn zum Tierarzt und ließ ihn behandeln. Auf Grund seiner Verletzung war es besser für ihn, im Haus zu bleiben. Er bekommt sehr schlecht Luft durch die Fehlstellung seiner Nase. Auf die Möglichkeit rauszugehen verzichtete er von Anfang an freiwillig. Er ist freundlich, sanftmütig und total verschmust.

Gina ist der Neuzugang auf dem Gnadenhof und die geheime Prinzessin. Über Umwege hat sie hier ihr neues Zuhause gefunden. Gina ist an Leukose erkrankt und bekommt bei Bettina und besonders bei Udo genau die Unterstützung, die sie auch braucht. Sie ist sehr schlau und weiß ganz genau, wie sie ihre Dosenöffner um die kleine Pfote wickelt. Sie liebt es aus dem Wasserhahn zu trinken. Und zu schmusen, das liebt sie ganz besonders. Sie steht morgens mit ihrem Lieblingsmensch auf und wartet nach Feierabend auf dessen Rückkehr.

 

Guido und Steward

 

Balou

 

 

 

 

Gina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moritz und seine Streunerkumpel sind wild und werden am Haus gefüttert. Separate, geschützte Schlafplätze mit Decken und Thermo-Unterlagen sowie der Heustall stehen den Streunern zur Verfügung.

Moritz

 

All das kostet natürlich nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld.
Bettina und ihr Partner Udo würden sich über Patenschaften der Tiere freuen, da sie den kompletten Betrieb des Gnadenhofs komplett aus privaten Mitteln finanzieren. Auch Kleinstbeträge helfen, dass die Tiere satt werden.

Wenn Sie sich für eine Tier-Patenschaft begeistern können, melden Sie sich bitte bei Bettina Janssen (+49 152 33851983), täglich ab 18 Uhr.

Bei der Patenschaft geht es um einen monatlichen Spendenbeitrag ab 5 Euro. Wir freuen uns über jeden Beitrag. Hier kommt die Hilfe wirklich an.

Dez. 2019
geschrieben von Bettina Janssen und Jennifer Gauselmann

 

Bettina und Udo

Viel Zeit und Kraft für kranke Tiere

Bettina Jansen und Udo Jerkovic kümmern sich um Pferde, Katzen und einen Hund. Daneben gibt es auch auf dem Hof immer viel zu tun
Reportage von Ann-Christin Fürbach

Voerde. Es ist an diesem Nachmittag Zeit für die Fuß-, falsch, für die Hufpflege auf dem Gnadenhof von Bettina Jansen in Spellen. Nicht jedem Pferd und Pony gefällt es, wenn sich Hufschmiedin Jennifer Schulze nähert, doch die Prozedur ist wichtig. Einige der Tiere haben etwa eine Fehlstellung oder Hufrehe. „Denk bei Fritz an das gebrochene Bein“, ruft Bettina Jansen der Hufschmiedin zu, als das gescheckte Pferd bereit steht. Die 55-Jährige kennt die Leiden und Wehwehchen ihrer Schützlinge nur zu gut. Bettina Jansen und ihr Partner Udo Jerkovic kümmern sich hier um neun Pferde mehrere Katzen und einen Hund.

Das Pferd, das sie Alex nennen, nähert sich neugierig und reckt den Hals nach vorne. Er ist auffallend zotteliger als die anderen Tiere: „Eine Stoffwechselkrankheit“, erklärt Bettina Jansen. „Er verliert kaum Fell.“ Trümmerbruch, Hufrehe, Hufrollenentzündung, eine Art Zuckererkrankung, chronische Bronchitis – das sind alles so Laster mit denen die Pferde hier zu kämpfen haben. „Pferde leiden stumm“, sagt Bettina Jansen.

Seit ihrem 10. Lebensjahr hat sie mit Tieren zu tun, ritt früher Western auch auf Turnieren. Das „Ungezwungene“ gefällt ihr an dieser Reitart. Daher legt sie auch viel Wert darauf, dass die Tiere auf ihrem Hof frei zwischen Unterstand und Auslauf wählen können. Früher hat sie auch Kindern Unterricht gegeben, dabei stand aber nicht das Reiten, sondern der Umgang mit dem Pferd im Vordergrund, zu lernen, dass es „kein Sportgerät, keine Maschine“ ist. Denn Bettina Jansen hat oft erlebt, dass Besitzer ihre Pferde loswerden wollen, sobald diese nicht mehr belastbar sind. Notfalls auch beim Schlachter, damit es dort zumindest noch etwas Geld gibt. Vor diesem Schicksal möchte Bettina Jansen die Tiere bewahren.

Auch Katzen streunen über den Hof – ein Kater bekommt allerdings eine Sonderbehandlung, er ist isoliert in einem Schuppen untergebracht, in dem er aufgepäppelt wird. Er sei „FIP-Träger“, die Infektionskrankheit sei aber nicht ausgebrochen, sagt Bettina Jansen. Die Erkrankung schrecke viele ab, dabei sei sie für Menschen nicht gefährlich. Das Tier müsste nur als einzelne Katze im Haus gehalten werden, um andere Tiere nicht anzustecken. „Es wäre schön, wenn er in gute Hände käme“, sagt Bettina Jansen. Inzwischen wieder putzmunter ist Kater Marvin, der aus dem Haus hinaus auf den Hof läuft. Der halte sie hier immer auf Trab – auch vor Weihnachten. In der Adventszeit mussten sie fünf Mal den Tierarzt kontaktieren, allein zwei Mal mit dem Kater-Opa.

Tierarztbesuche, Füttern, Pflege – dafür opfern sie auf dem Gnadenhof in Spellen viel Zeit und Kraft. Neben einem Vollzeit-Job, den sie haben. Sein Tag beginne um 3 Uhr morgens, sagt Udo Jerkovic. Unterstützung bekommen sie von Freunden, etwa von Chantal Grüter, die ihr Pferd hier stehen hat und auch an diesem Tag mit anpackt. Denn neben den Ställen, die ausgemistet, und Futtertrögen, die aufgefüllt werden müssen, gilt es, eine Hoffläche von etwa 13.000 Quadratmetern in Schuss zu halten. Da fallen immer wieder Arbeiten an, etwa auf dem Dach des Pferdestalls, das schon einige Male geflickt wurde. Nebenan gibt es noch die große gepachtete Auslaufwiese, um die sie sich kümmern – ein Teil des Zauns ist allerdings kaputt, das muss vor März noch in Stand gesetzt werden. Denn dann sollen die Pferde sich auch dort wieder ordentlich austoben können.

Der Gnadenhof Spellen freut sich über Hilfe verschiedener Art: über Tierfutter, Sand, Holzbretter für den Zaun, einen Container zum Entrümpeln oder über Hilfe bei Hofarbeiten, etwa gelegentliches Ausmisten und Füttern. Kontakt bei Bettina Jansen: 0152/33851983. Auch Tierpatenschaften können übernommen werden.

 

Quelle: NRZ am 12.01.2019

 

 

Heuspende für unseren Gnadenhof gesucht

Durch die lange Trockenheit im letzten Sommer ist Heu nur noch sehr schwer zu bekommen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns durch eine Heuspende für unseren Gnadenhof unterstützen könnten.

Sollten Sie eine Möglichkeit haben, melden Sie sich bitte bei Bettina Jansen: +49 152 01015163.

 

 

Wildtiere / Igel

A C H T U N G !!!

Pflegestellen für Igel gesucht!

 

Wir suchen händeringend Menschen, die Erfahrung darin haben, Igel aufzupäppeln. Wer hat die Möglichkeit, Igel vorübergehend aufzunehmen und zu versorgen?

Wenn es kalt wird, suchen sich die meisten Igel einen geeigneten Unterschlupf zum Winterschlaf. Aber jetzt schon werden immer wieder schwache oder zu leichte Igel gefunden, die sich dringend noch ihren Winterspeck anfressen müssen, damit sie den Winter überstehen. Auch wenn ein Igel tagsüber umherläuft, ist das immer ein Alarmzeichen und Hilfe geboten.

Natürlich bieten wir unsere Hilfe und eine Anleitung an, falls Sie ein Neuling auf dem Gebiet Igel sind. Infos dazu finden Sie auch unter „Infos und Tipps – Wildtiere/Igel“.

Wir bitten Sie, sich direkt per E-Mail an uns zu wenden über hilfe@tierhilfe-dinslaken-voerde.eu oder rufen Sie uns an unter +49 2858 6431 (AB). Sollten wir nicht direkt zu erreichen sein, rufen wir Sie gerne zurück.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!


(Mit freundlicher Genehmigung von Steffi vom Igel-NOT-Netzwerk – 22.10.2018)


 

(Mit freundlicher Genehmigung der Igelfreunde Ruhrgebiet)

 

GANZ WICHTIG FÜR DEN BESUCH BEIM TIERARZT:


Mähroboter – tödliche Gefahr

Leider kommen immer häufiger Motorsensen und Mähroboter im Garten zum Einsatz, vor allem nachts. Doch diese Gartengeräte können Igel schwer verletzen. Da Igel keine Fluchttiere sind, kugeln sie sich bei Gefahr an Ort und Stelle ein. Und weil Mähroboter Tiere nicht als Hindernis erkennen, werden sie einfach überrollt. Die scharfen Messer durchschneiden Fleisch und Stacheln mühelos. Wenn die Tiere überleben, schleppen sie sich oft schwer verletzt ins Gebüsch, wo sie dann elendig sterben.

Wer auf einen Rasenroboter nicht verzichten will, sollte ihn zumindest nur tagsüber und unter Aufsicht laufen lassen, da die meisten Igel in der Dämmerung aus ihren Verstecken kommen. Hecken und Büsche müssen außerdem vor Gebrauch immer kontrolliert werden. Im Zweifel sollten Tierfreunde auf derartige Gartenhelfer aber eher ganz verzichten.

Greifen Sie deshalb lieber zum Rechen oder zur Harke und lassen Sie Laubhaufen als Unterschlupf für Insekten und Igel liegen. Falls Sie Gartenabfälle doch entsorgen wollen, gehen Sie bitte vorsichtig vor. Schauen Sie erst nach, ob sich ein Igel darin niedergelassen hat. Ein gesunder Igel hat dann die Chance, zu flüchten und kann sich ein neues Quartier suchen.


Igel im Winter und allgemeine Tierfallen

Wer einen Igel findet, der unter 500 g wiegt, sollte sich mit der Igelhilfe, mit einem Tierarzt oder mit uns in Verbindung setzen, denn die Überwinterung sollte dann in geschützter Umgebung stattfinden.

Achtung Igelfalle: Ganz häufig sind Kellerschächte nicht bis an die Häusermauern mit Gitterrosten  abgedeckt, die Igel können dort hineinfallen und sich nicht mehr selbstständig befreien und werden qualvoll verenden.

Außerdem sollte jeder daran denken: Konserven-Dosen zusammenzudrücken, denn geraten die Igel einmal dort hinein, können sie selten wieder selbstständig dort heraus. Selbst Dosen, die ausgespült werden oder in gelben Säcken sind, werden von hungrigen Igeln inspiziert.

Das Interesse gilt übrigens auch Katzen.

Eine schreckliche Tierfalle sind auch nicht abgedeckte Regentonnen. Dort ist bei meiner Nachbarin ein Eichhörnchen qualvoll ertrunken. Ein simpler Tip – einfach ein Brett hineinstellen und die Tiere können sich selbst befreien.

Futterspendenboxen

 

Um die Tiere und unsere Futterstellen mit Futter versorgen zu können, finden Sie in folgenden Geschäften unsere Futterspendenboxen:

  • FRESSNAPF VOERDE, Grenzstraße 196, 46562 Voerde
  • DAS FUTTERHAUS, Schermbecker Landstraße 16-22, 46485 Wesel
  • MÜHLE DICKMANN, Römerstraße 451, 47178 Duisburg-Walsum
  • EDEKA-CENTER WENDORF, Friedrichsfelder Straße 30, 46562 Voerde
  • EDEKA KIRSCH, Hünxer Straße 23A, 46569 Hünxe-Drevenack
  • EDEKA UTTRODT, Danziger Platz 5, 46569 Hünxe-Bruckhausen
  • REWE KRUK, Am Marktplatz 3, 46569 Hünxe
  • REAL DINSLAKEN, Thyssenstraße 70, 46535 Dinslaken

Sponsoring

Mit unserem Vereins-Pkw (VW Crafter) bieten wir – insbesondere für Firmen und Unternehmen – die Möglichkeit der Werbung.

Mit Ihrem Logo- oder Werbeplakat auf unserem Pkw haben Sie eine mobile Werbeplattform. Wir sind im gesamten Kreisgebiet im Rahmen von Aktionen und Veranstaltungen sowie im Tierschutz-Einsatz unterwegs. Sprechen Sie uns einfach an.

Hier ist noch jede Menge Platz für Ihre Werbung!

 

Und so könnte das aussehen:

Vielen lieben Dank für die Unterstützung der folgenden Unternehmen:

Volksbank Rhein-Lippe eG

E-CHECK PeA Vennemann

Versicherungsbüro Olaf Winterboer

 


Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, uns und unsere Arbeit zu unterstützen:

Spenden:

– Geldspenden
– Sachspenden
– Futterspenden

Tombola-Preise:

Für unsere Tombola-Veranstaltungen suchen wir auch gerne Spender und Sponsoren, die uns hierfür etwas zur Verfügung stellen.

Veranstaltungen/Jubiläen:

Sie planen für Ihre Firma oder im Privaten eine Veranstaltung oder feiern ein Jubiläum? Falls Sie dies zugunsten der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. tun möchten stehen wir Ihnen gerne hilfreich zur Verfügung.

DANKE!!!

Wir möchten   D A N K E   sagen:

  • allen Spendern und Sponsoren, die uns mit Geld- und Sachspenden unterstützen,
  • allen Geschäftsleuten und Firmen, die für uns Spenden sammeln,
  • allen Mitgliedern, mit denen wir immer rechnen können,
  • allen Helfern, die sich, egal, ob Wind, Regen oder Sonnenschein an unseren zahlreichen Ständen für uns einsetzen,
  • all denen, die für uns backen, basteln oder stricken,
  • all denen, die uns Preise für unsere Tombola zur Verfügung stellen,
  • all denen, die, egal ob Tag oder Nacht, für die Tiere im Einsatz sind,
  • all denen, die so regelmäßig und unermüdlich die Streunerkatzen und Futterstellen versorgen
  • einfach allen, die sich so sehr mit Herz und Liebe für den Tierschutz und das Wohlergehen der Tiere einsetzen.

Und ganz egal, wer was geleistet hat, es sind die vielen kleinen Dinge, die etwas Großes bewirken können!

Ohne Euch alle könnten wir das nicht leisten!

Ein riesengroßes   D A N K E   an euch alle !


 

Pirat

Rico

Jenny

 

 

 

 

 

 

 

 

UPDATE zum verletzten Kater PIRAT

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Unterstützern für Ihr Mitgefühl und für Ihre Spendenbereitschaft bedanken. Durch Sie konnte die Operation für PIRAT und somit ein neues Leben für ihn ermöglicht werden.

Leider war sein Hinterbein durch die vielen Splitterbrüche nicht mehr zu retten und musste amputiert werden. Durch die liebevolle Betreuung der Pflegestelle geht es ihm mittlerweile sehr gut und er führt ein ganz normales Katerleben ohne Schmerzen, allerdings auf drei Beinen.

PIRAT hatte auf der Pflegestelle 2 gute Freunde gefunden: Rico und Jenny, die auch auf ein neues Zuhause gewartet hatten. Und das Schönste zum Schluss: Pirat, Jenny und Rico konnten zu dritt an tierliebe Menschen vermittelt werden und starten dort zusammen ein neues glückliches Katzenleben.

Das alles wäre ohne Sie nicht möglich gewesen.

V I E L E N   V I E L E N   D A N K ! ! !


Ein riesiges Dankeschön an unsere Bus-Sponsoren:

Volksbank Rhein-Lippe eG

E-CHECK PeA Vennemann

Versicherungsbüro Olaf Winterboer


Notfall für 3 Notfelle !!!

Ein herzliches DANKESCHÖN von der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V.

Die Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. möchte sich ganz herzlich für die Unterstützung aller Tierfreunde bedanken. Durch die vielen helfenden Hände, Spenden, Sponsoren, Privat- und Geschäftsleute, die uns das ganze Jahr über geholfen hatten, konnten wir auch wieder vielen Tieren helfen.

Wir sind sehr froh und glücklich, Euch die guten Nachrichten zu überbringen:

Felix, der Wolfsspitz, wurde an seinem Blutohr erfolgreich operiert. Es geht ihm schon viel, viel besser. Jetzt steht noch die Enduntersuchung aus, der wir positiv entgegen sehen. Er hört allerdings trotzdem nur das, was er hören will. Besonders gerne hört er „Leckerchen“.

Tony, der schwarze Kater, hatte ein stark verletztes Auge, welches nun entfernt wurde. Die Operation hat er gut überstanden und macht nun als Pirat Captain Tony Sparrow die Umgebung unsicher.

Berry, unser Sorgenkater, der von Geburt an unter stark entzündeten Augen litt, hat die Operation an den Augen nun auch tapfer hinter sich gebracht. Im Moment ist es ihm schon möglich, Konturen zu erkennen und die Prognose verheißt sogar noch eine weitere Verbesserung seiner Sehkraft.

Unser herzliches Dankeschön richten wir an alle, die uns mit ihren großzügigen Spenden unterstützt haben. Ihr seid toll. Ohne Eure Hilfe wär das alles nicht möglich gewesen.❤️❤️❤️

Berry

Tony

Felix

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Foto: Bürgerhilfe Dinslaken

Wir sagen Dankeschön. ❤️

Der Einsatz für das Ehrenamt wird leider nur ganz selten honoriert. Umso größer ist unsere Freude über den Korb voller Nervennahrung, die uns die Bürgerhilfe-Dinslaken überreicht hat.


Stellas Einzug in ein neues Leben

Hier ist eine Geschichte, wie Mensch und Tier glücklich zueinander gefunden haben. Es ist so schön zu sehen, wenn beide, Mensch und Tier, Geduld zeigen und ein Happy End werden kann.

Stellas Geschichte

„Was sind das für komische Menschen? Ganz schön laut die Frau, wenn sie spricht und lacht. Und der Mann hinter ihr, der sagt gar nichts – recht sympathisch.

Ach, hier liegt es sich gut im Schatten auf dem kühlen Boden, wenn bloß diese anderen vielen Katzen und Kater nicht wären. Ich will doch nur meine Ruhe haben.“

Stella rollt sich zufrieden auf den Rücken und schaut in das Blätterdickicht im Katzengarten von Brigitte Susen.

Brigitte ist eine der vielen Katzenmamas bzw. Auffangstationen bei der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V.

Es laufen viele Katzen und Kater durch die Dachgeschosswohnung und den Garten.

Ein Paradies für die Fellnasen. Außerdem begrüßt uns Anna-Klara, der Haus- und Hofhund der netten Dame.

„Wir interessieren uns für Charlie und Kiri“ stelle ich unser Anliegen vor.

Zwei Stunden sitzen wir bei Brigitte im Wohnzimmer und warten vergebens auf das Geschwisterpaar. Nichts zu machen. Keiner traut sich raus zu uns.

Wir geben auf für heute, aber vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Zum Abschluss zeigt uns Brigitte noch den Katzengarten. Ein paar Meter entfernt entdecken wir eine grau getigerte Katze mit türkisfarbenen Augen im Gebüsch versteckt.

„Wer ist das?“ frage ich Brigitte. „Das ist Stella“ antwortet sie, „eines unserer Sorgenkinder. Wir haben sie im Winter 2005 auf dem Friedhof an einer Futterstelle gefunden und sie mitgenommen. Seitdem lebt sie bei mir. Sie fühlt sich hier nicht richtig wohl, denn andere Katzen mag sie nicht so sehr. Am liebsten hat sie ihre Ruhe und ist für sich. Sie entspricht auch vielleicht nicht dem gängigen Schönheitsideal einer Katze und sie hat natürlich auch ihr Alter. Viele Interessenten bewerben sich eher um Jungtiere.“

„Aha. Ich hingegen finde sie wunderschön. Und sie hat das gewisse Etwas“ denke ich. Wir verabschieden uns und fahren nach Hause.

Noch im Auto sage ich zu meinem Mann: „Die graue Katze wird bei uns einziehen.“ Er hält sich bedeckt. Das war im April 2013.

Diese Katze ging mir nicht aus dem Kopf. Diese Augen. Was soll ich sagen? Wenn es die Liebe zu Tieren gibt, dann war ich verliebt. Drei Monate zogen ins Land, ehe Stella bei uns einziehen sollte, aber die Entscheidung stand fest:

Diese Katze sollte es sein und keine andere.

Kratzbäume wurden gekauft, Futter nach Inhaltsstoffen durchleuchtet, Näpfe, Katzenklo, Decken und Matten und Spielzeug lagen im Einkaufswagen – alles was das Katzenherz begehrt und noch viel mehr.

Der 8.6.2013 – Stella zieht ein

„Oh, wie schön. Thunfisch zum Frühstück. Wie nett von Dir, Brigitte… Huch, lass das. Lass mich los. Nein, nicht in das Gitterding. Oh Gott, bitte nicht. Halt! Wo fahren wir hin???“

Brigitte stellt Stella auf den Beifahrersitz und fährt Richtung neues Zuhause.

In der Wohnung ist alles bereit, drei Kratzbäume warten auf unsere neue Mitbewohnerin.

„Ob das nicht zu viel ist?“ kommt der schwache Einwand meines Partners irgendwann. „Alles für die Katze, alles für den Club!“ antworte ich.

Endlich ist sie da. Sehr, sehr schüchtern sieht sie aus und traut sich nicht so recht aus dem Transportkorb raus. Wir wollen sie nicht überfordern. Also warten wir. Ohne dass wir es bemerken, schleicht die Katze klammheimlich ins Schlafzimmer unter das Bett und ward nicht mehr gesehen.

Brigitte verabschiedet sich und wir überlegen, wie wir uns verhalten sollen, so als frischgebackene Katzeneltern.

„Wo bin ich hier? Hier ist alles anders. Hier riecht es anders, hier sieht es anders aus. Da ist doch wieder die laute Frau. Wo kann ich mich verstecken? Wo kann ich in Deckung gehen?“

Wir stellen der Katze für die Nacht Futter, Wasser und das Katzenklo in Reichweite.

Sobald wir uns nähern, gibt es ein Fauchkonzert. Okay, also Rückzug.

6 wirklich lange Wochen bemerken wir nur an Nasenabdrücken an den Fenstern, leeren Näpfen und den Hinterlassenschaften im Klo, dass wir eigentlich einen Stubentiger haben. Eigentlich.

Also warten wir geduldig ab. Wir gehen immer mal wieder auf sie zu, bieten ihr Leckerchen an und reden mit ihr. Zugegebenermaßen ziemlich erfolglos. Aber wir bleiben zuversichtlich.

„Wie komme ich wieder nach Hause? Hier muss doch irgendwann mal ein Fenster offen stehen. Oder eine Tür. Das wäre noch besser. Biofutter, was für ein Mist. Das schmeckt nicht. Hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber es war schon schön im Katzengarten. Der Mann hier ist cool. Der lässt mich wenigstens in Ruhe. Aber die laute Frau. Jeden Abend sitzt sie vor meinem Versteck und erzählt mir, wie ihr Tag war. Als ob mich das juckt.“

Kurz darauf sind wir für 10 Tage in Urlaub gefahren und haben Stella zur Urlaubsvertretung zu Brigitte in den Katzengarten gebracht.

Och bitte Freunde, nicht schon wieder die Transportbox. Ich möchte das alles nicht! Ich mach hier gleich einen auf Katzenjammer hoch 10. Dass wir das verstehen!

Oh, das kenn ich doch. Hier riecht es vertraut. Ähm, vertraut nach vielen anderen Katzen. Jetzt muss ich wohl wieder meinen Schlafplatz und meine Leckerlies verteidigen. Uncool! War vielleicht doch gar nicht so schlimm bei der lauten Frau und dem Mann, der nicht viel spricht.“

Stella hat uns schon erwartet, als wir sie nach unserem Urlaub wieder einsammeln wollten. Wie selbstverständlich ist sie aus der Transportbox die Treppe hoch ins Dachgeschoss und dann in ihr Versteck getrippelt.

„Da bin ich also wieder, die Wohnung für mich. Die laute Frau und der stille Mann haben mich ja ganz schön lange alleine gelassen. Ob das zwischen uns wohl funktionieren könnte? Vielleicht probiere ich es mal mit ein wenig Nähe beim nächsten Mal. Eigentlich sind ja beide ganz okay.“

Der schönste Moment war, als ich mich wieder eines Abends ein paar Meter vor ihr versteckt gesetzt hatte und sie mit Futter locken wollte.

Dieser Abend war besonders. Tatsächlich. Schritt für Schritt ist sie ganz vorsichtig auf mich zugekommen. Wie eingangs schon geschrieben, interessierte sie sich eher wenig für meine Lebensgeschichte, aber offensichtlich fand sie Geschmack an unserem Putenbrustaufschnitt.

Der Bann war gebrochen. Wir akzeptierten uns. Sie schmiegte sich an mich, hat ihr Köpfchen an mir gerieben und geschnurrt was das Zeug hält. Was für ein schönes Erlebnis.

Zwei weitere Wochen hat es gedauert, bis sie mutig genug war, die Wohnung auch in unserem Beisein zu erkunden.

Sobald sie Geräusche hörte, verschwand sie gleich wieder in ihr Versteck hinter den Regalen. Fernbedienungen und Telefone waren ihr in der ersten Zeit ein Graus. Ich habe mir oft gewünscht, zu wissen, was dem Tier passiert ist. Dann wäre vieles einfacher. Aber ich kann mit absoluter Sicherheit behaupten, dass ich keinen einzigen Tag bereue.

Ich habe mich durch nichts und niemanden beirren lassen. Ich kann gar nicht zählen, wie oft mir abgeraten wurde, die Katze zu behalten, dass es doch alles keinen Zweck hat und man sich junge Katzen ja noch zurecht erziehen kann.

Es hat wahnsinnig viel Geduld erfordert, das Vertrauen der Katze zu gewinnen, aber es hat sich gelohnt. Natürlich wäre es schöner, wenn Tiere sich vom ersten Moment an streicheln lassen und anhänglich sind. Wir wissen in den seltensten Fällen, was den Miezen zugestoßen ist und warum sie so reagieren wie sie reagieren.

Aber fast jedes Problem ist lösbar. Und jedes Tier verdient eine zweite Chance. Das ist auch der Grund, warum wir uns für ein älteres Tier entschieden haben.

Wie gesagt, wir – der stille Mann und die laute Frau – haben keinen einzigen Tag bereut.

Unsere Tiere

Neben all den Tieren die wir betreuen und für die wir uns einsetzen haben wir natürlich selbst auch die eine oder andere Fellnase in unseren Familien.

Einige der kleinen und großen „Racker“ möchten wir für Sie hier präsentieren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern!

 

 

 

Kiki

 

 

 


Stella

Stella, du wunderschöne Katze.
Wie du dich klammheimlich auf Samtpfoten in unsere Herzen geschlichen hast. Ganz leise. Gut, dass der stille Mann und ich (die laute Frau)  einen Kompromiss geschlossen haben. 😉 Er wollte keine Katze, ich wollte eine Katze. Also haben wir uns bei der Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. umgesehen. Und dann kamst Du. Du bist sanftmütig und hast einen sechsten Sinn für freundliche Menschen. Bewundernswert. Da würde ich mir gerne eine Scheibe abschneiden. Dein Start bei uns war etwas holprig, weil du unglaubliche Angst vor uns hattest, aber Du hast uns gezeigt, dass sich Geduld auszahlen kann. Um nichts in der Welt würden wir dich wieder hergeben. Die Liebe ist groß.
Du bist nicht nur ein Tier, nein, Du gehörst zu uns, zu unserer Familie. Jenny und Alex

 


Robin

ist ca. 2014 geboren und einer Familie in Dinslaken-Lohberg hungrig zugelaufen. Er war ziemlich dünn und es fiel auf, dass er nicht kastriert war. In diesem Fall konnte die Tierhilfe Dinslaken-Voerde helfen, ihn einfangen und zur Kastration zum Tierarzt bringen. Nach einer Erholungsphase wurde er wieder am Fundort ausgesetzt.

Kurze Zeit später fiel er einer Tierschutz-Kollegin in ihrem Garten auf, als er sich dort an der Igelfutterstelle bediente. Bald schon kam er regelmäßig und verschlang große Mengen Futter, ohne zuzunehmen. Alle gewöhnten sich an seine regelmäßige Besuche bis er plötzlich fernblieb. Nach 5 Tagen Suche kam er zurück – mit den Vorderpfoten zog er sich über die Terrasse, er konnte nicht mehr laufen. Sofort ging es zur Tierklinik Asterlagen, wo ein komplizierter Splitterbruch des Oberschenkels festgestellt wurde. Der arme Kater wurde sofort operiert und musste viele Wochen in einem Käfig leben, weil er nach der OP nicht laufen durfte. Robin hat alles ruhig und freundlich über sich ergehen lassen, ließ sich gerne streicheln und wurde immer zutraulicher und sehr anhänglich. Durch eine große Entwurmung konnte er auch das Futter besser verwerten, fraß weniger und nahm schließlich eine ganz normale „Katerstatur“ an. Es folgten noch mehrere Operationen und regelmäßige Kontrollen durch Tierärzte.

Die Tierhilfe Dinslaken-Voerde startete mit der NRZ eine große Spendenaktion, weil die Kosten für Operationen und Tierarztbehandlungen nicht mehr vom Verein gestemmt werden konnten. Wir sind vielen Spendern für immer dankbar, dass Robin ein neues Leben beginnen konnte. Denn nach so langer Pflege konnte sich die Tierschutzkollegin (Moni und Helmut) nicht mehr von dem Schatz trennen. Nun hat er endlich einen Namen und ein Zuhause bei Menschen, die ihn lieben und alles für ihn tun.

Mehr dazu ist unter „Über uns“ – „Danksagungen“ sowie „Tiere-Infos und Tipps“ – „Glückspilze“ zu sehen.


 

 

 

 

Nina *2013 aus Kos/Griechenland

 

 

 

 

 


Horst

ist ca. 2009 geboren und bei Heike eingezogen, als er ca. 6 Monate alt war und sie auf einen Bauernhof zog, auf dem viele Katzen lebten. Er war unkastriert und auf der Suche nach einem eigenen ruhigen Zuhause mit gutem Essen und einer liebevollen Betreuung. Die Suche hat sich gelohnt, er hat sein Für-Immer-Zuhause gefunden.

 


George und Marley


 

Hexe

ist ca. 2017 geboren und lief mit ca. 6 Monaten bei Heike auf der Straße herum. Auch diesen süßen Schatz hatte Heike mit der Falle eingefangen, tierärztlich versorgen und kastrieren lassen. Durch viel Liebe und Ausdauer hatte Hexe schnell erkannt, dass sie ein gutes Zuhause gefunden hat. Jetzt ist sie Heike’s Stalker und läuft wie ein Hund mit ihr 😺

 

 

 

 


 

Fränzi

geboren ca. 2011, wurde von Heike mit 6 Monaten mit der Falle gefangen, leider wie so oft unkastriert. Sie war stockwild, aber mit viel Liebe und Ausdauer von ca. 7 Monaten wurde sie eine Schmusekatze. Fränzi ist leider eine Inzuchtkatze. Sie hat viel zu kurze Beine und leidet unter Epilepsie.

 

 

 

Für immer im Herzen

 

Leider müssen auch unsere Fellnasen irgendwann einmal über die Regenbogenbrücke ins Reich ihrer Vorfahren und Verwandten gehen.
Trotzdem bleiben auch sie, genau so wie uns liebgewonnene Menschen, als bleibende Erinnerung in uns.

 

Merle 2006-2019 für immer im Herzen

Merle Märchenfee, Merlchen, Mäuse-Mäuse, mein kleiner Schatz. Es ging so schnell, zuerst die Diagnose, dass Deine Nieren nicht mehr in Ordnung sind, einige Tage später musstest Du zur Notaufnahme stationär in die Klinik und am letzten Wochenende durften wir Dich noch einmal mit nach Hause nehmen. Leider warst Du nicht mehr wirklich bei uns. Und am Sonntag musstest Du für immer gehen.

Merle, Du warst für mich immer eine eigenartige Katze: „fass mich nicht an“, „spielen nur ganz kurz“, „nee, das mag ich nicht, das hatte ich heute schon“, „boah, lass mich in Ruhe“. Aber Du warst auch ganz witzig. Weißt Du noch, als Moritz geschlafen hatte und Du ihm einen Klaps auf den Po gegeben hast? Er dachte, dass ihn das Kissen auf der Couch angegriffen hatte, fauchte es an und mochte fortan nicht mehr in der Nähe des Kissens liegen. Du hast hinter der Couch gestanden und ich meinte, dass Du Dich darüber amüsiert hattest. Nun kannst Du ihn weiter veräppeln.

Dein Start war nicht einfach. Irgendwann 2006 wurdest Du von Tierschützern gerettet und im Tierheim Dülmen aufgepäppelt. Dann hast Du ein eigenes Zuhause gefunden, aber nur für kurze Zeit. Wir hatten Dich im 2007 Internet entdeckt und uns sofort in Dich verliebt. Als wir Dich abholten und Du in der Box gesessen hattest, warst Du am ganzen Körper am Zittern, solch eine Angst! Und dann waren wir endlich zu Hause und Du hast erstmal ganz selbstbewusst die Wohnung inspiziert. Da wusstest Du noch nicht, dass noch ein großer roter Kater – Tom – bei uns wohnte. Der kam dann später hinzu und das Übel nahm seinen Lauf. Als Ihr Euch gesehen hattet, hast Du sofort gefaucht und Tom hatte sich erschreckt. Nein, Freunde wart Ihr nie. Wie oft hat der große Kerl Dich in den Schwitzkasten genommen? Arme kleine Merle.

Aber dann kam Dein Beschützer: Pelle. Bei jedem Streit ist er dazwischengegangen und hatte geschlichtet.

Merle, Du warst die Hüterin der Katzenklappe. Nun ist Dein Platz leer und Deinen Job wird nie wieder ein anderer so gut machen.

Wenn ich krank war, zeigtest Du mir, wer Du wirklich bist. Du kamst zu mir und hast mich getröstet und so lange bewacht, bis ich wieder gesund war.

Unsere Liebe zueinander war ganz still und zeigte sich immer, wenn die anderen pelzigen Mitbewohner nicht dabei waren. Dann durfte ich Dich kraulen und verwöhnen, bis Du gesabbert hast und bis Du mir zeigtest, wann es genug war.

Mein kleines Mädchen, ich hoffe, dass die Geschichte mit dem Regenbogen stimmt und dass Du wieder ganz gesund bei Tom, Pelle und Moritz bist. Und dass Du auf uns wartest. Ich hätte Dir noch so viel zu sagen…

23.06.2019

 


 

Tom 2005-2018  für immer im Herzen

Mein geliebter Tom – Tom Mause – Räubermann,

ich kann es immer noch nicht fassen, dass Du nicht mehr bei uns bist. Ich dachte, wir hätten noch so viele Jahre, gemeinsam alt zu werden.

Zum ersten Mal Geburtstag ohne Dich, zum ersten Mal Weihnachten ohne Dich und zum ersten Mal Silvester (wo Du doch immer solche Angst hattest) ohne Dich.

Im September 2005 haben wir Dich in den Rheinauen beim Spazierengehen gefunden. Da warst Du ½ Jahr alt und hattest ganz allein am Wegesrand gesessen. Wir hatten so viel Spaß miteinander, als wir mit einem Grashalm gespielt hatten. Auf dem Rückweg bist Du einfach mitgekommen und es tat mir in der Seele weh, dass Du in den Mülleimern nach etwas Essbaren gesucht hattest. Nach über 3 km stand für uns fest, dass wir Dich mit zu uns nach Hause mitnehmen. Aus „Komm“ wurde „Tom“ und somit hattest Du ein Zuhause mit frischem Futter und Menschen, die Dich lieben.

Mit Merle, die 2007 zu uns kam (damit Du nicht so katzenallein bist) hatte es leider nie geklappt und sie musste einige Angriffe von Dir ertragen. Dafür hattest Du auch regelmäßig Palaver mit unserem Nachbarkater Max – der Chef der ganzen Straße.

Im Laufe der Jahre hattest Du Dir immer mehr Respekt verschafft – irgendwann warst Du der Chef der Straße. Viele Kämpfe hast Du dafür ausgefochten, viele Tierarztbesuche folgten, bei den

en Dir immer wieder bei den Verletzungen geholfen wurde.

Leider hattest Du Dich dabei irgendwann mit FIV infiziert. Jahrelang ging es noch gut, doch in diesem Jahr ist es ausgebrochen und hat seinen Tribut gezollt.

Ich hoffe, dass Du gut über die Regenbogenbrücke ins Sternenland gekommen bist und dass es Dir jetzt wieder gut geht – dass Du mit all denen, die vor Dir gegangen sind – Max, Moritz und Pelle – eine friedliche Zeit hast.

Ja, Du kommst jede Nacht in meine Träume und wir schmusen friedlich gemeinsam (auch wenn Du nie ein Schmusekater warst).

Tom, Du fehlst mir, Du fehlst uns allen.

Mein Schatz – ich weiß, wir sehen uns irgendwann wieder.

10.12.2018

 


 

Pelle 2004-2017  für immer im Herzen

Mein Schatz Pelle,

vor über 8 Jahren bist Du im Garten aufgetaucht und hast Dir Deine Nahrung an der Igelfutterstelle abgeholt – immer ganz vorsichtig, still und leise. Du hast damals auch jemanden mitgebracht, ich nannte sie später Pellerine. Du hattest solche Angst vor Menschen. Im Februar 2009 hatte ich Dich eingefangen – Du hattest eine schwere Verletzung im Nacken, keine Haare mehr auf Deinem Rücken und Dein Schwanz war ab. Ich brachte Dich zu Frau Dr. Schilly, die Dich erstmal kastriert hat, aber sagte, dass Dein Schwanz schon länger ab war, Deine Haare aufgrund einer Flohspeichelallergie ausgefallen oder ausgerupft waren, Deine Verletzung auf Grund eines Kampfes war, dass Du zu diesem Zeitpunkt ca. 6 Jahre alt warst und dass Du sehr böse bist. Ich sollte Dich wieder laufen lassen und würde Dich nie wieder sehen. Hab ich gemacht. Und kurze Zeit später standest Du wieder an dem Futterplatz und hast auf Dein Essen gewartet.

Ein halbes Jahr bekamst Du pünktlich Dein Essen – ich durfte Dich nie ansehen, weil Du so vorsichtig warst. Im August 2009 kamst Du bis zur Terrasse und ich ließ meine Hand herunter und habe Dich zum ersten Mal berührt. Du hast Dich an Tom orientiert, hast Spielen gelernt und hast gesehen, dass Katzen auch ins Haus gehen. Damals lebte meine Mutter noch, und weißt Du noch, wie Du zum ersten Mal ins Haus kamst, ich das nicht merkte, die Terrassentür schloss und Du in voller Panik gegen die Scheibe gelaufen bist?

Von nun an ging es mit uns bergauf. Wir spielten, Du hast Dich streicheln lassen und das regelmäßige Futter genossen. Dann kam eine schwere Zeit für uns. Ich durfte Dich nicht mehr sehen, nur selten, und wenn ich versuchte, ein Foto von Dir zu machen, bist Du immer voll in die Kamera gelaufen.

Dann war wieder alles gut. Wir waren zusammen und hatten viel Spaß. Leider hatte sich herausgestellt, dass Du an Asthma erkrankt warst. Brav hast Du jeden Abend Deine Medizin genommen und manchmal sogar darauf gewartet. Und ich habe jeden Moment genossen, wenn Du in meinem Arm schnurrend eingeschlafen bist. Und Du hast sogar die Menschensprache gelernt: Du konntest „rrrrunger“ sagen, wenn es Essen gab.

Du warst immer der Richter/Schiedsrichter bei allen Katzen. Wenn irgendwo Streit war, bist Du dazwischen gegangen und hast geschlichtet, ohne einem wehzutun. Du hast „Deine“ Terrasse“ verteidigt, hast jedes Katzenklo ignoriert und brauchtest eine immer geöffnete Türe.

Mein lieber Schatz, Pelle Pillepup, Püppi, Püppchen – jetzt bist Du über die Regenbogenbrücke gegangen. Du wirst uns allen fehlen – ständig. Deine Nachkommen aus Deiner wilden Zeit rennen mir bestimmt noch einige Zeit über den Weg.

Ich hoffe, das Du in meinen Armen gut über die Regenbogenbrücke gegangen bist. Grüß mir Max, Minka, Bonito, Lou und ganz besonders Moritz (say what) und all die anderen, die Du hoffentlich wiedertriffst und Deine Abendmeditation genießen kannst.

Wir werden Dich nie vergessen. Mach’s gut Pelle.

28.02.2017

 


 

Moritz 2008-2016  für immer im Herzen

Du kamst in unseren Garten, als ich ihn nicht betreten durfte, in einer schwierigen Zeit. Ich wusste noch nicht einmal davon.

Als ich wieder zurück war, wurde mir die Frage gestellt, ob von „meinen“ 3 Katzen eine schwarz war. Nö. Du hast ein Zuhause gesucht und wolltest unbedingt bei uns einziehen. Bei unseren lieben Nachbarn hast Du dann doch noch ein eigenes Zuhause gefunden. Sie haben alles erdenkliche für Dich getan, sogar eine beheizte Hütte hattest Du draußen. Aber wenn sie im Urlaub waren, wolltest Du nie allein sein und warst wieder bei uns.

Du hast Dich mit Tom gekloppt und alles Mögliche angestellt, um bei uns zu sein.

Als Steinchen kam und Dich hundemäßig begrüßte, warst Du erst verwundert, hast ihn aber doch Nase an Nase begrüßt und verstanden. Als einziger. Mit Nina hast Du geschmust, mit Samira unter dem parkenden Auto meditiert. Und mit allen Katern das Haus und Grundstück verteidigt.

Aber gegen Deine Krankheit hattest Du keine Chance. FIV war nicht so schlimm, aber was dann kam – Du warst doch erst 8 Jahre alt…

Heute mussten wir uns von Dir verabschieden, so schwer es auch war. Ich habe Dich gehalten, als die Narkose kam, ich habe Dich gehalten, als die „Erlösung?“ kam. Du hast geschnurrt bis nach dem Ende.

Ich habe Dich geliebt Moritz, auch wenn ich das nie zugeben wollte. Ich hoffe, dass Du gut im Regenbogenland angekommen bist, Bonito, Max, Minka und Lou getroffen hast und dass wir uns wiedersehen. Moritz, Schwatti, Say what, „alte Krähe“ (du hast Paula mal erschreckt mit Deinem Krähen-sie dachte, dass Katzen „miau“ machen ❤️) – machs gut

26.08.2016